Kategorie-Archiv: Allgemein

Gameday-Food – Blogparade!

Hallo und Herzlich Willkommen zu meiner Blogparade!

Es ist bald so weit. Am Sonntag heißt es „Gameday“ – der Tag der Tage für viele Amerikaner. Der Super Bowl steht vor der Tür. Die bereits 49te Auflage des Endspiels um die Meisterschaft wird im „University of Phoenix Stadium“ ausgetragen, welches sich in Glendale, Arizone befindet. In diesem Jahr treten die Seattle Seahawks und die New England Patriots gegeneinander an.

Doch zu einem richtigen Super Bowl gehört nicht nur ein ultimativ, spannendes Spiel sondern auch das Zusammenkommen mit Freunden, Familien und Bekannten. Und natürlich Unmengen an Essen und das ein oder andere Bier. Das wohl bekannteste „Gameday-Essen“ ist seit „How I Met Your Mother“ mit Sicherheit ein riesen Eimer Chicken Wings. Doch es gibt noch so viel mehr. Und das würde ich mit dieser Blogparade gerne herausfinden.

Wie nehme ich teil?

Das Prinzip läuft wie bei so ziemlich jeder anderen Blogparade auch. Schreibt euer liebstes, schrägstes, leckerstes oder gewagtestes Party-Essen auf (denn selbst wer kein Super Bowl schaut, die Rezepte eignen sich mit Sicherheit auch toll für andere Zusammentreffen mit Freunden). Fotos von euren Resultaten sind ebenfalls mehr als willkommen! Ob Ihr ein Appetizer, Dessert oder ein Hauptgericht wählt ist vollkommen euch überlassen. Das einzige Kriterium: Das Essen sollte partytauglich sein. Das bedeutet:

  • leicht vorzubereiten sein
  • auch in größeren Mengen zubereitbar sein
  • im Zweifel auch kalt noch schmecken
  • ohne größere Kleckerei auf einer Party essbar zu sein (es eignet sich Fingerfood, muss aber nicht – überrascht mich!)

Ihr könnt in eurem Beitrag natürlich neben eurem Rezept noch über eure Super Bowl-Erlebnisse berichten, für wen Ihr mitfiebert oder andere Dinge, dich euch zum Thema Super Bowl in den Sinn kommen.
Ihr habt Zeit bis zum 02.03.2015. Danach werde ich eure Beiträge in einem Artikel zusammenfassen und eine hoffentlich leckere Rezeptsammlung erstellen und die dementsprechenden Links auf eure Blogs setzen. Verlinkt doch bitte diesen Beitrag in euren Artikel ( http://usa-life.de/gameday-food-blogparade/ ). Wer keinen Blog hat aber dennoch teilnehmen möchte, darf mir sehr gerne eine Mail schreiben. Ich werde den Artikel dann auf meinem Blog veröffentlichen.

Wenn euer Rezept online ist, kommentiert einfach diesen Beitrag, damit ich auch keinen von euch übersehe! Und schon seid Ihr dabei.

Ich freue mich auf viele leckere Ergebnisse!

Lang lang ists her!

Entschuldigung für die lange Pause, aber es gab einige unerwartete Ereignisse, so dass ich einfach nicht zum Schreiben gekommen bin. Aber nun bin ich wieder ganz für euch da und versorge euch mit Informationen rund um die Vereinigten Staaten von Amerika.

Als kleinen Ausblick:
  • Ich werde versuchen so schnell und regelmäßig wie möglich euch über amerikanische Produkte und Möglichkeiten sie auch in Deutschland zu erwerben zu informieren.
  • Außerdem gibt es weitere Rezepte, ob amerikanisch, deutsch oder andersweitig, die Ihr kinderleicht nachmachen könnt.
  • Ich hoffe ich kann euch demnächst einige Informationen zu den verschiedenen Visas für die USA weiterhelfen und euch mit Kontaktinformationen versorgen, so dass Ihr einen informativen Leitfaden habt, falls Ihr den Wunsch habt, in die USA zu gehen.
  • Auch weitere Buchvorstellungen, News, Infos zu Städte und Staaten sowie leichte DiY-Projekte werden folgen.

Ich freue mich auf das neue Jahr und hoffe Ihr seid genauso gespannt wie ich! :)

Fröhliche Weihnachten & Merry Christmas

Die Weihnachtsglocken klingen schon, die festliche Beleuchtung ist angebracht und der Weihnachtsbaum ausgesucht. Nur noch wenige Tage bis Weihnachten :)

Im neuen Jahr werden hier wieder regelmäßig Beiträge folgen, leider schaff ich es momentan zeitlich nicht euch über die Weihnachtstraditionen etc. in den USA aufzuklären.

Aber natürlich wollte ich euch trotzdem Merry Christmas wünschen! Eine besinnliche und schöne Zeit mit euren Lieben und nur wenig Stress beim Geschenke-Shopping.

Mein Blog unterstützt bonhelp

 

Jack O’Lantern

Als „Jack O’Lantern“ wird der typische Halloween-Kürbis bezeichnet, dem gruselige Fratzen oder kunstvolle Bilder eingeschnitzt wurden. Wie er zu seinem Namen kam, könnt Ihr bereits in meinem vorhergehenden Beitrag über Halloween lesen. Ihr findet den Beitrag dazu –> hier.

In diesem Blogeintrag soll es mehr um die Kürbisse an sich gehen. Letztes Jahr hatte ich die Chance Halloween in den USA zu verbringen und durfte daher meinen eigenen ersten „Jack O’Lantern“ herstellen. Und das ist gar nicht so schwer. Lest selbst :)

"Bat cave" - Eine Fledermaushöhle. Anspruchsvoll, aber definitiv jede Mühe Wert!

„Bat cave“ – Eine Fledermaushöhle. Anspruchsvoll, aber definitiv jede Mühe Wert!

Natürlich muss zuerst einmal der perfekte Kürbis gefunden werden, was in den USA die geringere Schwierigkeit ist. In allen Supermärkten lachen dich wirkliche Prachtexemplare an. In Deutschland ist das schon schwerer, da die Kürbisse hier eher zum Verspeisen gedacht sind. Aber nichts ist unmöglich. In größeren Supermärkten gibts auch in Deutschland eine tolle Auswahl.

Eine gruselige Fratze darf natürlich auch nicht fehlen.

Eine gruselige Fratze darf natürlich auch nicht fehlen.

Dann kommt die wohl schwierigste Aufgabe: das passende Motiv. Hier gibt es Internetseiten mit 1000 Auswahlmöglichkeiten, was die Entscheidung nicht unbedingt leichter macht. Auf Kürbis-schnitzen.de findet Ihr ein paar nette Vorlagen, natürlich finden sich auch bei Google oder sonst wo viele tolle Motive.

Jetzt kann der Deckel vom Kürbis herausgeschnitten werden und die ganzen Samen von Innen herausgepult werden (glitschige Angelegenheit). Die Kerne lassen sich übrigens toll im Backofen rösten, salzen und dann vor dem Fernseher vernaschen. Dann kann das Motiv vorsichtig auf den Kürbis übertragen werden. Dazu dieses einfach ausdrucken und mit Hilfe von Klebeband befestigen. An den Linien entlang „prickeln“ also mit einer Nadel kleine Löcher hineinstechen und schon ist das Motiv auf dem Kürbis. Um sich zum Jack O’Lantern zu wandeln, wird nun mit einem speziellen Messer an den Löchern entlang geschnitten. Diese Messer sind meist mit den „Kürbisnadeln“ in einem Set, zum Beispiel bei Amazon, erhältlich.

Mein Prachtexemplar: Eine Hexe vor ihrem Hexenkessel :)

Mein Prachtexemplar: Eine Hexe vor ihrem Hexenkessel :)

Wenn alles fertig ist, die Ränder mit etwas Vaseline einschmieren, das hilft den Kürbis länger frisch zu halten und vor dem schlecht werden zu bewahren. Ein Licht hinein und fertig ist das Ganze.
In meinem Fall war es übrigens eine Hexe vor ihrem Hexenkessel. :)

Schaurig schön oder?

Bewusste Ernährung – ein weltweiter Trend

Vegetarisch, Vegan oder Bio – der Trend geht schon seit Jahren in Richtung bewusste Ernährung. Wer früher Bio-Produkte erwarb, galt oftmal als „Öko-Fuzzie“ oder „Hippie“. Jetzt rüsten die Supermarktketten auf. Mit Aldi, Lidl oder Netto bieten bereits viele deutsche Supermarktketten ein immer größeres Angebot an Bio- und fleischlosen Produkten an.

Bewusste Ernährung: ein weltweiter Trend
Green Markets

Green Markets bieten frische Auswahl

Doch der Bio-Hype hat nicht nur Deutschland erfasst, weltweit rückt das Thema bewusste Ernährung immer mehr in den Fokus. Auch in den Vereinigten Staaten, die oft wegen ihren genbehandelten Produkten in der Kritik stehen, nimmt die Bio-Produktion stetig zu. Whole Foods, die größte Bio-Supermarktkette der USA hat sich inzwischen einen Platz als achtgrößter Nahrungsmittelhändler Amerikas erkämpft. Aber auch die großen Supermarktketten wie WalMart, Kroger oder Publix rüsten das Bio-Sortiment auf. Kleine Bauernmärkte (Green Markets) gewinnen wieder an Absatz- und Umsatzzahlen mit ihrem Verkauf von frischem Obst, Gemüse oder frischem Fisch.

Regionale Produkte für weniger Konservierungsstoffe

Damit bestätigt sich auch ein weiterer Trend. Weg von Importprodukten und hin zu Produkten aus regionalen Gegenden. Aufgrund des kürzeren Weges zum Verbraucher müssen Fleisch, Gemüse oder Obst nicht mehr so lange haltbar gemacht werden und es kann auf eine Anzahl Konservierungsstoffe verzichtet werden. Dies macht die Produkte gesünder und verträglicher, da hohe Konzentrationen von Konservierungsstoffen wie Nervengift wirken können.

Fast-Food-Ketten und Restaurants ziehen nach
SAMSUNG

gesunder Kiwi-Bananen-Ananas-Smoothie

Mit dem Erwerb frischer Zutaten zeigt sich auch eine Bewegung zur eigenen Zubereitung anstatt des Essen gehens, da dabei sicher gegangen werden kann, was wirklich in den Mahlzeit steckt. Doch auch Fast-Food-Ketten und Restaurants schließen sich dem Trend an. Es finden immer mehr Salate oder fleischlose Gerichte Einzug in die Speisekarte. Die Coffee Company Starbucks nahm beispielsweise gesunde Smoothies mit in ihr Sortiment auf, welche auf großen Anklang stießen. Smoothies sind Ganzfruchtgetränke, bei denen die ganze Frucht (abgesehen von Schale und Kerne) genutzt wird, um einen cremigen Drink zu erhalten. Wenn sie frisch zubereitet werden, kommen sie ohne Konservierungsstoffe aus und gelten als Vitaminbomben unter den Getränken. Hier findet Ihr ein Rezept für einen leckeren und gesunden Smoothie.

 

Bridesmaid – Aufgaben und Bedeutung der Brautjunger

Die Verlobung wurde bekannt gegeben. Nun ist es an der Zeit die Hochzeit zu planen. Doch da gehört eine Menge zu. Die Gästeliste will geschrieben, die Location ausgesucht und die Musik und das Essen bestellt werden. Außerdem fehlt dann ja noch die ganze Dekoration und das Brautkleid sucht sich auch nicht von alleine aus. Wie ist das nur alles zu schaffen? Genau für diesen Zweck gibt es in den USA die sogenannten „bridesmaids“, die Brautjungfern. Diese stehen der Braut in Rat und Tat zur Seite, wenn es an all die schwierigen Entscheidungen geht.

Der Ursprung der Brautjungfern

Der Ursprung der Brautjungfern geht allerdings auf eine andere Geschichte zurück. In der Vergangenheit sollten die bridesmaids die Braut vor bösen Geistern schützen. Durch die Anwesenheit anderer hübscher Damen in festlicher Kleidung, sollte der böse Geist verwirrt werden. Dieser könne bei all den festlich gekleideten Jungfrauen nicht erkennen, welche die richtige Braut ist und von dannen ziehen.

Die Auswahl der bridesmaids

Heute haben sich die Aufgaben der bridesmaids verändert und es ist oft ein großer Spaß für alle Beteiligten. Um Komplikationen aus dem Weg zu gehen, sollte die Braut genau überlegen, wen sie zu ihren persönlichen „Gehilfinnen“ macht. Die Auswahl geschieht in der Regel über Einladungskarten von der zukünftigen Braut an „ihre Mädels“. Ein leichtes Do-it-Yourself mit passendem Download, findet Ihr gleich HIER. Die Anzahl der Brautjungfern ist ihr selbst überlassen, selten übersteigt die Zahl jedoch acht, da es sonst zu unübersichtlich werden kann. Außerdem sollten nur Personen gewählt werden, die der Braut auch wirklich nahe stehen. Traditionell werden nur unverheiratete Frauen zu Brautjungfern auserkoren. Zudem gibt es eine „Maid of honor“, die erste Brautjungfer, die der Braut besonders hilft und sie unterstützt. Diese Aufgabe wird oft von der Schwester der Braut oder der Besten Freundin wahrgenommen.

Aufgaben und Pflichten

Eine bridesmaid zu sein birgt jedoch nicht nur Spaß. Es verstecken sich einige Pflichten hinter der Fassade. Die Brautjungfern sind beispielsweise für das Aussehen der Braut an ihrem Hochzeitstag zuständig und helfen ihr traditionell in das Kleid. Durch das Verteilen der Aufgaben auf die Brautjungfern soll die Braut entlastet und ihre eigene Hochzeit in vollen Zügen genießen können. Auch im Vorfeld gehören Aufgaben wie Auswählen des Essens und der Musik oder die Aufstellung des Sitzplanes zu den Pflichten einer bridesmaid.

Die Kleidung der bridesmaids richtet sich ganz nach den Wünschen der Braut. Diese gibt vor, in welchem Farbschema sie sich ihre Hochzeit wünscht und sucht zusammen mit ihren Freundinnen die Kleider aus. (Achtung: Brautjungfern sind selbst für die Zahlung der Kleider, Accessoires und Transport zuständig) Wichtig bei der Auswahl der Kleider ist es, dass diese mit dem Brautkleid harmonieren, ihm aber nicht die Show stehlen. Schließlich ist es der große Tag der Braut und nicht der Brautjungfern.

Bridal Shower und Bachelorette Party

Ein bisschen Spaß muss sein! Bei all den Pflichten denen die Brautjungern nachkommen müssen, ist eine jedoch besonders spaßig. Sie sind für die Planung und Durchführung einer Bridal Shower bzw. einer Bachelorette Party zuständig. Bei einer Bridal Shower geht es in der Regel etwas gesitteter zu. Geschenke (die oft als Anspielung auf die Hochzeitsnacht ausgelegt sind) werden der Braut überreicht, es wird Sekt getrunken und die Kleider und Frisuren aller Anwesenden geplant. Die Bachelorette-Party ist für die etwas feierwütigeren Mädels gedacht. Es wird häufig mehr Alkohol getrunken, lustige Spiele mit und rund um die Braut gespielt. Oft geht die gesamte Truppe dann in eine Disko um dort den Abschied der „Junggessellin“ zu feiern.

 

 

Der große Tag – The wedding

„Da dam dadam – da dam dadam“ – Der große Tag, die Hochzeit! Besonders soll er sein, der schönste Tag im Leben, einzigartig, romantisch. Dies wünscht sich wohl jede Frau auf der Welt. Doch um einen wirklich perfekten Tag zu erleben, gehört eine Menge Planung dazu. Nach und nach möchte ich die Traditionen, Abläufe und Feierlichkeiten rund um die Hochzeit aufzeigen. Ich freue mich natürlich jederzeit über Kommentare, mit weiteren Traditionen, Ideen etc., denn auch wenn ich mich momentan selbst viel mit dem Thema „american wedding“ auseinandersetze, ein Profi bin ich noch lange nicht.

Zunächst gebe ich euch erstmal eine Übersicht über den „traditionellen“ Ablauf einer amerikanischen Hochzeit. Natürlich wird von Paar zu Paar (oder eher von Braut zu Braut ;) ) variiert, welche Feierlichkeiten und Traditonen tatsächlich begangen werden.

Es fängt alles an mit, wie könnte es anders sein: Der Frage der Fragen:
„Will you marry me?“ – Die Verlobung
Eine Verlobung ist wohl immer eine große Sache, in Amerika ist aber ja bekanntlich alles noch größer. Mehr zum typisch amerikanischen Verlobungsring, den Engagement photos & drumzu gibt es bald hier!

Die amerikanische Version des Junggesellenabschiedes der Braut
The bridal shower vs. Bachelorette Party
Lieber gesittet und elegant oder doch ausgelassen und mit einem Kater am Morgen danach? Kein Problem, die Amerikanerinnen sind für alle Wünsche der Braut gerüstet.
–> Keine Angst, auch für die Herren der Schöpfung gibt es eine Bachelor Party!

Der perfekte Tag will geprobt werden
The wedding rehearsal / rehearsal dinner
Bei der Generalprobe wird noch einmal studiert, wer wann die Location betritt, was gesagt wird und wie die Sitzordnung geregelt ist. Anschließend gibt es ein gemeinsames Abendessen mit einem engen Kreis der Hochzeitsgäste.

Der große Tag ist endlich da
The american wedding day
Von der Zeremonie, den Hochzeitsfotos, Tanz und Wedding cake, es gibt viele kleine und große Unterschiede zu den Hochzeiten in Deutschland. Auch diese werdet Ihr in geraumer Zeit hier zu lesen bekommen.

Der Spaß & Stress kommt noch danach
Honeymoon, Danksagungen, etc.
Erst entspannen in den Flitterwochen, bevor der Stress mit den Danksagungen losgeht. Achtung: Pünkliche Dankeskarten werden in den USA sehr (!) ernst genommen.

Ich freue mich auf die kommenden Wochen und hoffe auf viele neue Erkenntnisse und Ideen rund um die Hochzeit in Amerika!

 

Deutscher Einkaufsstress am Wochenende?

Was Amerikaner über Deutsche denken – Teil 3

In Deutschland herrscht am Wochenende Einkaufsstress. Allerdings nur zu gewissen Zeiten, da es in den anderen sowieso komplett unmöglich ist, etwas einzukaufen.

Öffnungszeiten rund um die Uhr

Für uns Deutsche eine Normalität, für die Amerikaner eine reinste Katastrophe. Am Sonntag haben bleiben die Geschäfte und Firmen (bis auf einige Ausnahmen) geschlossen. Wer dringend etwas braucht, findet es eventuell in der Tankstelle, muss es sich von den Nachbarn leihen oder eben halt im Vornerein besorgen. In den USA ist das anders. Die Geschäfte haben fast rund um die Uhr geöffnet. Bestes Beispiel ist die Einkaufskette Walmart. Diese hat rund um die Uhr, jeden Tag geöffnet. Lediglich zu Weihnachten ist der Markt für wenige Stunden geschlossen. Wer also etwas braucht, muss einfach zum Laden fahren und es sich kaufen.

Samstag-Nachmittag = Einkaufszeit

Stoßzeiten, wie den Samstag Nachmittag in deutschen Einkaufsläden gibt es also in Amerika nicht. Daher sind die langen Schlangen und vielen Menschen, die sich durch die Regale drängen ungewohnt. Allerdings gibts auch in den USA Tage, an denen es besonders hektisch und voll wird. Am Black Friday, dem Tag nach Thanksgiving, gibt es so viele Rabattaktionen und Angebote, dass die Geschäfte wahre Anstürme zu verzeichnen haben.

Öffnungszeiten gleichen sich immer mehr an
Volle Einkaufspassagen: Keine Seltenheit in Deutschland

Volle Einkaufspassagen: Keine Seltenheit in Deutschland

Ob es nun wirklicher Einkaufsstress ist, am Samstag in deutschen Geschäften einkaufen zu gehen, ist wohl Ansichtssache. Etwas anderes ist es dann, vor verlängerten Wochenenden, wie beispielsweise Ostern. Denn hier werden gerne die Regale leer gekauft, als ob es nach dem Wochenende nichts mehr  zu kaufen gäbe. Ich persönlich finde es Samstags nicht allzu schlimm einzukaufen und kann dem deutschen Einkaufsstress am Wochenende nicht zustimmen. Aber heutzutage gleichen sich die Öffnungszeiten auch immer weiter an, die Läden haben bereits bis Samstags spät abends geöffnet, wo früher noch Ladenschluss um 12.00 Uhr mittags war. Es ist und bleibt wohl Ansichtssache. Klar ist: Sowohl in Deutschland als auch in Amerika muss man immer mal mit Schlangen vor den Kassen rechnen.

Oster-Festmahl

Ostern steht vor der Tür und damit auch die Entscheidung, was zu dem Fest auf den Tisch kommt. Dieses Jahr habe ich mich für ein typisch deutsches Oster-Festmahl entschieden. Ich finde ja persönlich, ohne Eier ist es nur ein halbes Ostern, daher wird auf jeden Fall ordentlich gefrühstückt. Doch auch zum Mittagessen kommt etwas besonderes auf den Tisch. Damit man beide Mahlzeiten wirklich genießen kann, teile ich sie auf beide Tage auf.

Ostersonntag gibt es ein wirklich deutsches Gemüse, und zwar Spargel. „Das weiße Gold der Küche“ wie ich finde. Spargel schmeckt wie ich finde zwar in allen Variationen, am allerliebsten mag ich es jedoch ganz traditionell mit Sauce Hollandaise und Schinken. Dazu Petersilien- oder Salzkartoffeln. Hmmm. :) In Amerika ist Spargel nicht ganz so beliebt und viele Einwohner rätseln darüber, wie die Deutschen so viel von dem weißen Gemüse verdrücken können. Etwas populärer ist dort der grüne Spargel, welcher in Deutschland zwar auch vertreten ist, aber noch längst nicht mit dem Verkauf von den weißen Stangen mithalten kann. Wer in Amerika ist und riesigen Kohldampf auf Spargel verspürt, findet jedoch im Internet einige deutsche Restaurants oder deutsche Vereinigugen, die gemeinsame Spargelessen anbieten.

Am Ostermontag ist dann das traditionelle Osterfrühstück mit gekochten Eiern (in stilechten, selbstgemachten Oster-eierbechern –> DIY-Anleitung folgt morgen!!), Käse- und Aufschnittplatte, warmen Brötchen, Früchten und Quark an der Reihe. Wie gesagt, typisch deutsch!Obwohl ich auch gegen ein etwas amerikanisch-angehauchtes Frühstück mit frisch gebackenen Waffeln oder Rührei und Speck nichts einzuwenden hätte. Auch hier sieht man einen Unterschied in den Geschmäckern. In Deutschland wird lieber leicht gefrühstückt. während die erste Mahlzeit des Tages in den USA gerne etwas deftiger sein darf. So sind auch Würstchen, Pancakes oder Hashbrowns (so etwas Ähnliches wie Kartoffelpuffer) gern gesehen auf den Tellern. Auch ich mag ab und zu gern ein deftiges Frühstück, doch dieses Jahr wird an Ostern alles etwas leichter angegangen, damit danach noch genügend Platz für das ein oder andere Schoko-Osterei ist. ;)

Ich wünsche euch schon einmal Frohe Ostern!
–> Das superleichte DIY zu den Eierbechern (passend zu den Tischsets) zeige ich euch morgen :)Camera 360