Erneuter Amoklauf in den USA

In der Nacht von Freitag auf Samstag (Ortszeit) kam es in den USA zu einem erneuten tragischen Blutbad. Tatort war die kalifornische Kleinstadt Isla Vista.

Der Täter, Sohn des Hollywood-Regisseurs Peter Rogers, Elliot Rogers, 22 Jahre alt, tötete sechs Menschen, bevor er sich Angaben zufolge selbst das Leben nahm. Der Täter habe zunächst drei Menschen in seiner Wohnung erstochen, bevor er auf dem Campus um sich schoss und drei weiteren Personen das Leben nahm. Nach einem Schusswechsel mit der Polizei wurde Rogers tot in seinem Wagen aufgefunden. Bezirkssherrif von Santa Barbara, Bill Brown, zufolge nahm er sich selbst das Leben.

Täter kündigte Amoklauf in Video an

Der Vater des Täters, Peter Rogers, erklärte, dass sein Sohn unter einer Art von Autismus, dem Asperger-Syndrom litt. Der Anwalt der Familie ließ verlauten, dass Elliot Rogers bei mehreren Ärzten in Behandlung gewesen ist. Vor seinem Amoklauf hat Rogers seine Blutbad in einem hasserfüllten Video angekündigt. In dem Video spricht er davon, dass er noch ‚Jungfrau‘ sei und einsam wäre.

Das schreckliche Blutbad entfacht die Diskussion um schärfere Waffengesetze in den USA von neuem. Präsident Obama spricht sich für stärkere Gesetze und Waffenkontrolle aus. Im Kongress scheiterte er bisher vor allem am Widerstand der waffenfreundlichen Republikanern.

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