Kategorie-Archiv: Hochzeit

The reception – die Hochzeitsfeier

Nach der Hochzeitszeremonie soll das freudige Ereignis natürlich gebührend gefeiert werden. Die Art und Weise der Hochzeitsfeier (in den USA wedding reception genannt) unterscheidet sich jedoch teils stark von den deutschen Feiern und Partys, welche im Anschluss an die kirchliche (oder auch standesamtliche) Trauung folgen. Welche Unterschiede das genau sind, könnt Ihr hier lesen.

Hochzeitsfotos nach der Trauung

Hochzeitsfotos nach der Trauung

Es fängt zunächst damit an, dass das Hochzeitspaar erst einmal für eine Zeit verschwindet. Es ist an der Zeit die Hochzeitsfotos zu schießen. Dieses wird nur selten vor der Trauung gemacht, da es in Amerika der Brauch ist, dass der Bräutigam seine Braut erst vor dem Traualtar sehen darf. Die geladenen Gäste warten in dieser zeit geduldig, mit einem Glas Sekt oder Wein in der Hand, auf das Jubelpaar. Eventuell stehen bereits einige Snacks oder Aperetifs bereit, um die hungrige Meute zu besänftigen.

Sind die Fotos im Kasten, geht es mit dem Hochzeitsmenü weiter. Ob das Essen an den Tisch gebracht oder auf einem geräumigen Buffet serviert wird, hängt dabei ganz mit den Wünschen des Brautpaares zusammen. Ein typisches, traditionelles Hochzeitsessen gibt es in den USA übrigens nicht. Erlaubt ist, was schmeckt. Ob italienisch, mexikanisch, chinesisch oder amerikanisch, die Auswahl der Restaurants und Catering Services in den USA ist enorm.

Zweistöckige Hochzeitstorte inklusive Figur.

Zweistöckige Hochzeitstorte inklusive Figur.

Nach dem Essen folgt schon ein weiterer, der vielleicht bekannteste amerikanische Brauch der Hochzeitsfeier, dem Anschneiden der Hochzeitstorte. Zwar findet dieser Brauch auch in Deutschland mehr und mehr Anhänger, doch gibt es auch hier nocht oft Feiern ohne einen Kuchen sondern mit gewöhnlichem Dessert wie Eis oder Pudding. In den USA wäre dies fast undenkbar. Das Anschneiden des Kuchens ist für das Brautpaar sowie die Gäste eines der Highlights des Abends, denn es symbolisiert den Neuanfang des gemeinsamen Lebens.

Nach der Ankündigung versammeln sich die Gäste rund um die (meist mehrstöckige und aufwendig dekorierte) Torte. Die Torte schließt zumeist mit einem „Cake Topper“ ab, einem Kuchenaufsatz in Form eines Brautpaares, welches das Paar als Erinnerung mit nach Hause nehmen und ins Regal stellen kann. Beim Anschneiden hat die Braut ihre Hand unten auf dem Messer, der Bräutigam legt seine darüber. Das Messer sowie der Tortenheber sind oft eigens für die Hochzeitstorte gekauft oder wertvolle Familienerbstücke, die von Hochzeit zu Hochzeit weitergereicht werden. Nach dem Anschneiden steht aber noch das gegenseitige Füttern auf dem Programm. Ob nur jeweils eine Gabel voll, oder das ganze Tortenstück vor dem Publikum vernascht wird, ist dem Jubelpaar überlassen. Wer es gerne etwas frecher mag, der kann seinem Partner den Kuchen auch ins Gesicht schmieren. Dieses gegenseitige Füttern und Beschmieren sind ein großer Spaß für alle Gäste.
(Ein kleiner Tipp: In den USA wird in der Regel ein Stück des Kuchens aufgehoben und eingefroren. Am ersten Jahrestag wird dieses dann wieder herausgeholt und gegessen. Ob es dann noch schmeckt, ist die eine Frage. Mit Sicherheit bringt es viele schöne Erinnerungen an die Hochzeit zurück)

Natürlich darf auch der Tanz auf einer „typischen“ amerikanischen Hochzeit nicht fehlen. Eröffnet wird dieser, wie in Deutschland auch, mit dem Ehrentanz des Hochzeitspaares. In den USA steht aber auch ein Vater-Tochter-Tanz immer wieder auf dem Programm einer Hochzeitsfeier. Kleine Spiele und Rätsel, die die Gäste rund um das Jubelpaar lösen können, sorgen für eine nette Abwechslung zwischendurch.

Wunderkerzen zur Verabschiedung des Brautpaares

Wunderkerzen zur Verabschiedung des Brautpaares

Der wohl größte Unterschied zwischen einer deutschen und einer amerikanischen Hochzeit ist wohl die Dauer der Party. Während in Deutschland die Hochzeitsfeier in den Regel vom früher Abend bis tief in die Nacht stattfinden kann, bieten viele Locations nur eine begrenzte Dauer an. Diese beträgt oft vier Stunden und kann gegen eine Aufpreis etwas verlängert werden. Vier Stunden bedeutet also auch heiraten und feiern im Schnelldurchlauf, da das Essen, das Kuchenanschneiden, Tanzen und Spiele in dieser kurzen Zeit untergebracht werden möchten. Aufgrund dieser kurzen, begrenzten Zeit verlassen die meisten Hochzeitsgäste die Reception (Feier) zeitgleich mit dem Brautpaar. Daher werden diese noch oft mit Seifenblasen, Wunderkerzen oder Lampions verabschiedet, bevor sich die Hochzeitsgesellschaft auflöst.

DiY: Give-away für die Hochzeit

Amerikaner lieben Geschenke. Daher verschenken sie auch zu allen möglichen Anlässen immer mal wieder kleine Aufmerksamkeiten. Da bietet die Hochzeit natürlich an, Präsente an Freunde und Verwandte zu verteilen und sich somit für ihr Kommen zu bedanken. Möglichkeiten für Give-aways, oder auch favors genannt, gibt es viele. Täschchen mit selbstgebackenen Keksen, Süßigkeiten, bedruckte Getränkekühler, kleine Seifen.. Diese Liste könnte man fast unendlich weiter führen.

Mir fielen diese kleinen „Statuen“ ins Auge, welche auch hervorragend als Give-Away zu verschenken sind. Die niedlichen Präsente sind schnell und einfach selbst gemacht und aufgrund ihres Preises auch noch etwas für das Hochzeitsbudget.

Benötigt werden lediglich Wäscheklammern, Pinsel, Farben (wenn in einem farbigen Kleid geheiratet wird, können die Farben auch gerne angepasst werden), sowie eventuell Spitzenstoff oder Garn in der Farbe der Haare der Braut.

Süßes Give-Away für die Hochzeit

Süßes Give-Away für die Hochzeitsgäste

Mit einem kleinen Pinsel malt Ihr nun vorsichtig ein Kleid auf die eine Seite der Wäscheklammer, einen Anzug auf die andere Seite. Einen Schlips oder eine Fliege für den Mann, eine Kette für die Frau sind beispielsweise Accesoires, die gerne ergänzt werden können. Kleine schwarze Striche sind die Augen, sowie ein zum Kuss gespitzer, roter Mund für beide machen die kleine Holzstatue vollständig. Natürlich können dem Bräutigam und der Braut noch Haare aufgemalt oder aufgeklebt werden. Ich habe mich im Falle der Braut für einen Schleier entschieden, indem ich einfach ein Spitzendeckchen zerschnitten habe, welches noch zuhause rumlag. Das Ganze ist wirklich super schnell gemacht und eignet sich gut, als Deko auf dem Teller der Gäste oder auch als Platzkartenhalter oder Tischnummernträger.TIPP: Wer die Brautpaare für die Tischnummern nehmen möchte, greift am besten zu größeren Wäscheklammern. Diese findet man oft im Bastelladen oder auf Amazon, etc.

Die Hochzeitszeremonie

Nach endlosem Warten, Proben und Vorbereiten ist es dann endlich so weit. Der große Tag ist da! Wie schon erwähnt, gibt es einige Unterschiede zwischen der deutschen und der amerikanischen Zeremonie. Der größte Unterschied besteht wohl darin, dass es in Deutschland die standesamtliche sowie die kirchliche Trauung gibt, während in den USA nur eine Trauung stattfindet. Ob diese in einer Kirche, im „Court House“, einem Hotel oder draußen im Grünen gefeiert wird, ist dem Hochzeitspaar überlassen. Da nur eine Zeremonie gefeiert wird, entscheiden sich allerdings die meisten Paare dafür, den Bund der Ehe nicht im Court House sondern mit Freunden und Familie in der Kirche oder im Freien mit einer anschließenden „Reception“, also einer Hochzeitsparty, einzugehen.

Kurz und knackig und sogar ohne Priester? Das geht!

Die Zeremonie ansich erinnert eher an die standesamtliche Hochzeit. Sie kann natürlich mit Aufsagen von Gedichten, Singen von Liedern oder Sonstigem in die Länge gezogen werden, das Formelle ist jedoch zumeist in nur weigen Minuten erledigt. Falls es also jemand besonders kurz und knackig mag, ist das in Amerika gar kein Problem. Vollzogen wird die Eheschließung von einer beliebigen Person mit gültiger staatlicher Lizenz zum Vermählen. Somit ist es keine Verpflichtung die Vermählung von einem Pfarrer oder Priester, bzw. Standesamtbeauftragten, durchführen zu lassen. Wer in Amerika eine Lizenz besitzt darf das Brautpaar (nur mit gültiger Heiratslizenz) verwählen, ob nun die eigene Mutter oder Vater, weitere Verwandte, Freunde oder ein Priester ist dabei egal.

Das Herzstück der Zeremonie: die wedding vows

Durch zahlreiche Hollywood-Filme sind die Eheversprechen, die wedding vows, besonders bekannt, die gerne von den Brautpaaren persönlich verfasst werden und somit alle Anwesenden zu Tränen rühren. Auch in der Realität sind personalisierte vows das Highlight der Hochzeitszeremonie. Doch obwohl eigens erdachte Eheversprechen immer gefragter werden, zieht der Großteil amerikanischer Hochzeitspaare noch immer die „traditional wedding vows“ vor.

Falls auch Ihr vor einer amerikanischen Hochzeit steht habe ich vier bewährte Vorlagen der wedding vows für euch. Diese können natürlich abgeändert werden, bei großen Änderungen würde ich jedoch raten vorher mit dem trauenden Priester/der trauenden Person zu sprechen und die Änderungen genehmigen zu lassen.

Traditional Wedding Vow No. 1
I, (name), take you (name), to be my (wife/husband), to have and to hold from this day forward, for better or for worse, for richer, for poorer, in sickness and in health, to love and to cherish; from this day forward until death do us part.

Traditional Wedding Vow No. 2
I, (name), take you, (name), to be my (husband/wife), my constant friend, my faithful partner and my love from this day forward. In the presence of God, our family and friends, I offer you my solemn vow to be your faithful partner in sickness and in health, in good times and in bad, and in joy as well as in sorrow. I promise to love you unconditionally, to support you in your goals, to honor and respect you, to laugh with you and cry with you, and to cherish you for as long as we both shall live.

Traditional Wedding Vow No. 3
I, (name), take you, (name), to be my beloved (wife/husband), to have and to hold you, to honor you, to treasure you, to be at your side in sorrow and in joy, in the good times, and in the bad, and to love and cherish you always. I promise you this from my heart, for all the days of my life.

Traditional Wedding Vow No.4
(Name), I take you to be my lawfully wedded (husband/wife). Before these witnesses I vow to love you and care for you as long as we both shall live. I take you with all your faults and your strengths as I offer myself to you with my faults and strengths. I will help you when you need help, and I will turn to you when I need help. I choose you as the person with whom I will spend my life.

 

The wedding rehearsal / rehearsal dinner

Heiraten will geübt sein!

Dass denken sich zumindest die meisten Amerikaner. Deswegen wird traditionell einen Tag vor der Hochzeit das „wedding rehearsal“ und das „rehearsal dinner“ veranstaltet. Beides ist sozusagen die Generalprobe für den morgigen Tag.

Beim wedding rehearsal wird das Geschehen während der Hochzeitszeremonie geprobt, so dass es während der Hochzeit zu keinen Patzern oder Missgeschicken kommt. Geübt wird vor allem die Reihenfolge des Einzugs in die Kirche oder des Veranstaltungsort.

Ablauf des Einzuges: Wer geht wann?

In der Regel betritt der Bräutigam, begleitet von seinen Groomsmen die Kirche zuerst (häufig durch einen Seiteneingang, so dass er die Gäste anschaut). Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, dass die Groomsmen zusammen mit den Bridesmaids einziehen und diese bis zu ihrem Platz geleiten. Es ist dem Brautpaar überlassen, welche Variante sie bevorzugen.

Nach dem Bräutigam und den Groomsmen folgen die Brautjungfern. Diese ziehen von hinten ein und reihen sich neben dem Altar auf (viele Brautpaare bevorzugen es, wenn die Brautjungfern sich nach der Größe aufreihen, wobei die Kleinste den Gang zuerst entlang schreitet).

Anschließend folgt die Maid of Honor, die erste Brautjungfer. Auch hier besteht die Möglichkeit, dass sie vom Best Man begleitet wird.

Der Ring Bearer, meist ein Kind, folgt als nächstes. Darauf wiederum folgen Blumenmädchen direkt vor der Braut.

Zum Schluss schreitet die Braut den Gang entlang. Begleitet wird sie von einer von ihr gewählten Person (oft wird der Vater gewählt), der sie in die Arme des Bräutigams übergibt. Dabei läuft die Braut in der Regel am linken Arm ihres Begleiters.

Auch die Zeremonie wird noch einmal kurz durchgesprochen und geprobt. Anwesend zum wedding rehearsal sind alle eben genannten Personen, sowie bereits von der Ferne angereiste Hochzeitsgäste.

Probeessen / rehearsal dinner

Auch beim rehearsal dinner sind alle näheren Verwandten, bridesmaids und groomsmen des Brautpaares anwesend.

rehearsal dinner

rehearsal dinner

Traditionell wird das Probeessen von den Eltern der Braut organisiert als auch gezahlt. Doch in der heutigen Zeit hat sich bereits vieles gelockert und daher übernehmen auch immer öfter die groomsmen und bridesmaids die Organisation und Bezahlung des Dinners. Die gemütliche, beschauliche Atmosphäre wird oft dazu genutzt einen Toast auszusprechen, der am nächsten Tag nicht vor allen Hochzeitsgästen ausgesprochen werden soll. Gerne folgt das rehearsal dinner auch einem Motto. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass das Dinner der folgenden Hochzeit dabei nicht den Rang abläuft. Schlicht ist hier oft besser.

Nach dem rehearsal dinner ist dann Zeit sich zu verabschieden. Die Nacht vor der Hochzeit wird schließlich traditionell getrennt voneinander verbracht! ;)

Bridesmaid – Aufgaben und Bedeutung der Brautjunger

Die Verlobung wurde bekannt gegeben. Nun ist es an der Zeit die Hochzeit zu planen. Doch da gehört eine Menge zu. Die Gästeliste will geschrieben, die Location ausgesucht und die Musik und das Essen bestellt werden. Außerdem fehlt dann ja noch die ganze Dekoration und das Brautkleid sucht sich auch nicht von alleine aus. Wie ist das nur alles zu schaffen? Genau für diesen Zweck gibt es in den USA die sogenannten „bridesmaids“, die Brautjungfern. Diese stehen der Braut in Rat und Tat zur Seite, wenn es an all die schwierigen Entscheidungen geht.

Der Ursprung der Brautjungfern

Der Ursprung der Brautjungfern geht allerdings auf eine andere Geschichte zurück. In der Vergangenheit sollten die bridesmaids die Braut vor bösen Geistern schützen. Durch die Anwesenheit anderer hübscher Damen in festlicher Kleidung, sollte der böse Geist verwirrt werden. Dieser könne bei all den festlich gekleideten Jungfrauen nicht erkennen, welche die richtige Braut ist und von dannen ziehen.

Die Auswahl der bridesmaids

Heute haben sich die Aufgaben der bridesmaids verändert und es ist oft ein großer Spaß für alle Beteiligten. Um Komplikationen aus dem Weg zu gehen, sollte die Braut genau überlegen, wen sie zu ihren persönlichen „Gehilfinnen“ macht. Die Auswahl geschieht in der Regel über Einladungskarten von der zukünftigen Braut an „ihre Mädels“. Ein leichtes Do-it-Yourself mit passendem Download, findet Ihr gleich HIER. Die Anzahl der Brautjungfern ist ihr selbst überlassen, selten übersteigt die Zahl jedoch acht, da es sonst zu unübersichtlich werden kann. Außerdem sollten nur Personen gewählt werden, die der Braut auch wirklich nahe stehen. Traditionell werden nur unverheiratete Frauen zu Brautjungfern auserkoren. Zudem gibt es eine „Maid of honor“, die erste Brautjungfer, die der Braut besonders hilft und sie unterstützt. Diese Aufgabe wird oft von der Schwester der Braut oder der Besten Freundin wahrgenommen.

Aufgaben und Pflichten

Eine bridesmaid zu sein birgt jedoch nicht nur Spaß. Es verstecken sich einige Pflichten hinter der Fassade. Die Brautjungfern sind beispielsweise für das Aussehen der Braut an ihrem Hochzeitstag zuständig und helfen ihr traditionell in das Kleid. Durch das Verteilen der Aufgaben auf die Brautjungfern soll die Braut entlastet und ihre eigene Hochzeit in vollen Zügen genießen können. Auch im Vorfeld gehören Aufgaben wie Auswählen des Essens und der Musik oder die Aufstellung des Sitzplanes zu den Pflichten einer bridesmaid.

Die Kleidung der bridesmaids richtet sich ganz nach den Wünschen der Braut. Diese gibt vor, in welchem Farbschema sie sich ihre Hochzeit wünscht und sucht zusammen mit ihren Freundinnen die Kleider aus. (Achtung: Brautjungfern sind selbst für die Zahlung der Kleider, Accessoires und Transport zuständig) Wichtig bei der Auswahl der Kleider ist es, dass diese mit dem Brautkleid harmonieren, ihm aber nicht die Show stehlen. Schließlich ist es der große Tag der Braut und nicht der Brautjungfern.

Bridal Shower und Bachelorette Party

Ein bisschen Spaß muss sein! Bei all den Pflichten denen die Brautjungern nachkommen müssen, ist eine jedoch besonders spaßig. Sie sind für die Planung und Durchführung einer Bridal Shower bzw. einer Bachelorette Party zuständig. Bei einer Bridal Shower geht es in der Regel etwas gesitteter zu. Geschenke (die oft als Anspielung auf die Hochzeitsnacht ausgelegt sind) werden der Braut überreicht, es wird Sekt getrunken und die Kleider und Frisuren aller Anwesenden geplant. Die Bachelorette-Party ist für die etwas feierwütigeren Mädels gedacht. Es wird häufig mehr Alkohol getrunken, lustige Spiele mit und rund um die Braut gespielt. Oft geht die gesamte Truppe dann in eine Disko um dort den Abschied der „Junggessellin“ zu feiern.

 

 

DiY: Will you be my bridesmaid? – Karte

Fragt eure Freundinnen ob sie eure Brautjungfern werden wollen mit diesen super süßen, schnell gemachten Karten.

DSC05006Was Ihr braucht? Tonpapier, Schere, einige Dekosteine, bzw. Dekobänder und mit den gewünschten Text bedrucktes Papier.
HIER findet Ihr bereits zwei Vorlagen, die Ihr gerne benutzen könnt.

Diese scheidet Ihr einfach aus. Ebenso schneidet Ihr das Tonpapier in die gewünschte Größe und Form. Ich habe mich für die schlichte viereckige Form entschieden, beliebt sind jedoch auch Karten in Form von Brautkleidern, Herzen oder ähnlichen Symbolen.

Nun wird das bedruckte Papier auf den Tonkarton geklebt und nach Wunsch mit Schmucksteinen oder anderen Dingen dekoriert. Natürlich können die Karten auch mit Namen personalisiert werden. Und schon sind die „Will you be my bridesmad? – Karten“ fertig. Ein, wie ich finde, schnelles, schönes und einfaches Do it Yourself.

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Version 2

 

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Version 1

 

 

 

 

 

Was das Ganze mit der Brautjungfern auf sich hat, welche Pflichten und Aufgaben mit dem Job einer Brautjungfer einhergehen und woher der Brauch der bridesmaids eigentlich kommt, erfahrt ihr hier.

Wie alles beginnt.. die Verlobung

Infos und Fakten rund um die Frage der Fragen

Am Anfang jeder noch so schönen Märchenhochzeit steht in der Regel eines: die Verlobung. Hier beginnt die offizielle Lovestory „..und wenn sie nicht gestorben sind..“.

Antragsstellerei auf deutsch und amerikanisch

Auch, wenn es sich nicht jeder eingesteht, darüber nachgedacht, wie der Moment der Verlobung sein soll, haben mit Sicherheit bereits viele. Wie bei der darauffolgenden Hochzeit heißt es auch hier: Jedem wie es beliebt. Die einen stellen sich den Moment es eher romantisch und in Zweisamkeit bei einem Glas Wein auf der Terasse vor, oder doch lieber mit etwas mehr Publikum auf einer Bühne der örtlichen Bar. Auch riesige Plakate, die hinter einem Flugzeug durch die Luft gezogen werden, hat es schon gegeben. Im Falle des „Wie“ unterscheiden sich Amerikaner und Deutsche eher nur wenig, obwohl der Verlobung in Amerika etwas mehr Bedeutung zugemessen wird. Daher denke ich persönlich, dass die Amerikaner den Moment der Verlobung länger und teilweise aufwendiger planen als die Deutschen. Doch eine wirkliche Aussage lässt sich dazu nicht treffen, schließlich gibt es sowohl in den USA als auch in Deutschland eine Menge an Ausnahmen.

Wann traut sich eigentlich wer?

Ein Unterschied besteht dagegen beim „Wann“. In Deutschland liegt das durchschnittliche Heiratsalter bei 33,1 Jahren bei den Männern und 30,2 Jahren bei den Frauen (Stand 2013). In den USA liegt dies bedeutend tiefer. Hier geben sich Frauen bereits mit 26 im Durchschnitt das Ja-Wort, die Männer mit 27,7. Zwar ist auch hier in den letzten Jahren das Heiratsalter stetig angestiegen, doch das noch wesentlich geringere Alter als in Deutschland lässt sich oftmals dadurch erklären, dass viele Gegenden der USA sehr konservativ sind. In diesen Regionen ist das Heiratsalter niedriger als in weniger konservativen Gegenden.

Ehe- und Verlobungsringe „american stlye“

Der Verlobungsring nimmt in Amerika die wichtigere Rolle ein. In Deutschland wird als Verlobungsring häufig der spätere Ehering gewählt, welcher zunächst an der linken Hand,ring-1932_640 und nach der Trauung an der rechten Hand getragen wird. Die meisten Deutschen entscheiden sich für schlichte Bänder in silber, gold oder weißgold, welche auch im Alltag praktisch sind. Verlobungsringe werden in Deutschland außerdem oft von beiden Partnern getragen.
In den USA tragen meist nur die Frauen einen Verlobungsring, für den die Männer durchschnittlich 5.200$ ausgeben. Für die Verlobung und die Trauung werden zwei verschiedene Ringe genutzt. Der Verlobungsring ist oft mit einem herausstehenden Diamanten oder ähnlichen Steinen versehen und viel auffälliger als die deutschen Ehebänder. Beim Ehering greifen US-Amerikaner ebenso zu etwas schlichteren Varianten. Nach der Trauung wird sowohl der Ehering als auch der Verlobungsring an der linken Hand getragen. dabei wird der Ehering zuerst auf den Finger gestreift, damit der teure Verlobungsring im Bedarfsfall schnell abgenommen werden kann. Die Ringe am linken Finger zu tragen rührt daher, dass in der Antike der Glaube herrschte, eine Ader würde vom linken Ringfinger direkt zum Herzen verlaufen. Die Amerikaner übernahmen diese Tradition.

Safe the Date!

Nach der Verlobung arangiert ein Großteil der Amerikaner ein „Engagement-Shooting“, also ein Fotoshooting des Pärchens. Abgelichtet wird das glückliche Paar ganz nach ihren Vorstellungen. Anschließend werden diese Fotos oft für die Gestaltung der „Safe-the-Date“-Karten genutzt. Diese werden schon Monate vor der eigentlichen Einladung und Hochzeit verschickt, so dass sich Gäste den Termin bereits freihalten können. Es folgt die reguläre Einladung mit einer Antwort-, sowie Essenswunsch-Karte. In Deutschland wird in der Regel nur eine Einladung 3-4 Monate vor der Hochzeit verschickt.

Der große Tag – The wedding

„Da dam dadam – da dam dadam“ – Der große Tag, die Hochzeit! Besonders soll er sein, der schönste Tag im Leben, einzigartig, romantisch. Dies wünscht sich wohl jede Frau auf der Welt. Doch um einen wirklich perfekten Tag zu erleben, gehört eine Menge Planung dazu. Nach und nach möchte ich die Traditionen, Abläufe und Feierlichkeiten rund um die Hochzeit aufzeigen. Ich freue mich natürlich jederzeit über Kommentare, mit weiteren Traditionen, Ideen etc., denn auch wenn ich mich momentan selbst viel mit dem Thema „american wedding“ auseinandersetze, ein Profi bin ich noch lange nicht.

Zunächst gebe ich euch erstmal eine Übersicht über den „traditionellen“ Ablauf einer amerikanischen Hochzeit. Natürlich wird von Paar zu Paar (oder eher von Braut zu Braut ;) ) variiert, welche Feierlichkeiten und Traditonen tatsächlich begangen werden.

Es fängt alles an mit, wie könnte es anders sein: Der Frage der Fragen:
„Will you marry me?“ – Die Verlobung
Eine Verlobung ist wohl immer eine große Sache, in Amerika ist aber ja bekanntlich alles noch größer. Mehr zum typisch amerikanischen Verlobungsring, den Engagement photos & drumzu gibt es bald hier!

Die amerikanische Version des Junggesellenabschiedes der Braut
The bridal shower vs. Bachelorette Party
Lieber gesittet und elegant oder doch ausgelassen und mit einem Kater am Morgen danach? Kein Problem, die Amerikanerinnen sind für alle Wünsche der Braut gerüstet.
–> Keine Angst, auch für die Herren der Schöpfung gibt es eine Bachelor Party!

Der perfekte Tag will geprobt werden
The wedding rehearsal / rehearsal dinner
Bei der Generalprobe wird noch einmal studiert, wer wann die Location betritt, was gesagt wird und wie die Sitzordnung geregelt ist. Anschließend gibt es ein gemeinsames Abendessen mit einem engen Kreis der Hochzeitsgäste.

Der große Tag ist endlich da
The american wedding day
Von der Zeremonie, den Hochzeitsfotos, Tanz und Wedding cake, es gibt viele kleine und große Unterschiede zu den Hochzeiten in Deutschland. Auch diese werdet Ihr in geraumer Zeit hier zu lesen bekommen.

Der Spaß & Stress kommt noch danach
Honeymoon, Danksagungen, etc.
Erst entspannen in den Flitterwochen, bevor der Stress mit den Danksagungen losgeht. Achtung: Pünkliche Dankeskarten werden in den USA sehr (!) ernst genommen.

Ich freue mich auf die kommenden Wochen und hoffe auf viele neue Erkenntnisse und Ideen rund um die Hochzeit in Amerika!