Kategorie-Archiv: Hauptspeisen

Enchiladas auf „meine Art“

Enchiladas werden in den USA oft und gerne gegessen.. Jaa, ich weiß, es ist ein mexikanisches Gericht, aber ich dachte mir, da es in vielen mexikanischen Restaurants in den Staaten großen Anklang finde, kann ich euch hier auch meine Version zum Besten geben.
Enchiladas sind weiche Tortillas aus Maismehl, die mit Fleisch (oft Hühnchen oder Chili) gefüllt sind und mit einer Sauce aus Chili und pürierten Bohnen überbacken wird. Auf einige wird Käse gegeben.

Vorneweg gesagt: Ich habe die Enchiladas „selbst kreiert“ aufgrund von großem Hunger und Resten, die noch verbraucht werden mussten. Daher leider kein original-mexikanisches Rezept, sondern die Varianta á la Kathi, welche aber auch wirklich lecker schmeckt! :)

Was ihr braucht um meinen kleinen Leckerbissen nach zu kochen:

Für zwei Personen

400g Hackfleisch
Eine kleine Dose Tomatenmark (zweifach konzentriert)
etw. Tomaten aus der Dose, stückig
Zwei frische Tomaten
etw. Feta-Käse
Streukäse nach Belieben
Pfeffer, Salz und Paprikagewürz (Rosenpaprika-scharf)
Zwei Tortilla-Wraps (kann man fertig kaufen)

Wie es klappt:
Fleischmasse in die Tortillas füllen! Yammiii!

Fleischmasse in die Tortillas füllen! Yammiii!

Zuerst wird das Hackfleisch krümlig gebraten, vorher etwas mit Salz & Pfeffer würzen. Nebenbei können bereits die Tomaten und der Fetakäse in Würfel geschnitten werden.
Wenn das Fleisch durchgebraten ist, kräftig mit Paprikagewürz würzen. Die Tomatenstücke und das Tomatenmark zugeben und kräftig umrühren. Wenn die rote Sauce zu fest ist, kann etwas Wasser zum Verdünnen (Achtung! Nicht zu viel) zugegeben werden. Die Tomaten- und Fetawürfel in die Fleisch-Sauce geben und vorsichtig unterheben.

Lecker, oder?

Lecker, oder?

Damit die Tortillas sich leicht einrollen lassen, leicht anfeuchten und kurz erwärmen (z.B. einige Sekunden in der Mikrowelle). Die Tortillas nun mit der Fleisch-Masse füllen und vorsichtig aufrollen. Nebeneinander in eine Auflaufform legen. Zum Schluss das Ganze mit dem Raspelkäse bestreuen und bei 150° Celsius einige Minuten bei Oberhitze überbacken, bis der Käse geschmolzen ist.

Die fertigen Enchiladas vorsichtig aus der Auflaufform heben und auf einem Teller anrichten. Schmeckt auch gut mit Sour Cream!
Lasst es euch schmecken! :)

Guten Appetit! :)

Guten Appetit! :)

BBQ = Grillen?

Grillen gehört zum Sommer wie der Ketchup zur Pommes. Und in Amerika ist es doch genau so, oder? Schließlich weiß jeder, wie gern die Amerikaner ihr Barbecue (BBQ) veranstalten. Und das ist schließlich genau das Selbe wie unser traditionelles deutsches Grillen. Richtig?

Smoker verhelfen zu besonders zartem Fleisch

Falsch! Hingegen vieler Behauptungen ist das traditionelle amerikanische BBQ und ein deutsches Grillfest kaum zu vergleichen. Barbecue bezeichnet nämlich nicht das Garen über der heißen Flamme oder über heißen Kohlen, wie es beim Grillen der Fall ist. BBQ wird traditionell in großen Smokern zubereitet, eine Art Grill, bei dem das Fleisch nicht direkt durch die Hitze der Kohle oder des Holzes gegart wird, sonden durch deren heiße Abluft. Da die heiße Abluft nicht die Temperatur eines Grills wiedergeben kann, wird das Fleisch beim BBQ über eine längere Zeit sozusagen „geräuchert“. Die Gartemperatur darf in einem Smoker daher niemals über 100° Grad betragen, um das Fleisch besonders zart und saftig zu erhalten.

BBQ – Eine Südstaaten-Tradition
Saftiges Fleisch durch lange garzeit: Spare Ribs.

Saftiges Fleisch durch lange garzeit: Spare Ribs.

Besonders in den Südstaaten der USA nimmt das BBQ einen hohen Stellenwert ein und bildet ein eigenes Identitätsgefühl, da das BBQ klassenübergreifend praktiziert und geliebt wird. Besonders beliebt sind Spare Rips, Schweineschulter, die später zu Pulled Pork Sandwiches verarbeitet wird, ganze Schweine, Hammel oder Rinderbrust. Traditionell wird zum BBQ übrigens die typische Barbecue-Sauce gereicht, die sich in ihrer Herstellung von Koch zu Koch unterscheiden kann. Auch Coleslaw (Krautsalat) darf beim typischen amerikanischen BBQ nicht fehlen. Das deutsche Grillen, so wie wir es kennen, gibt es aber auch in den USA. Dort heißt es, so ähnlich wie bei uns, einfach nur „Grilling“.

Wie findet Ihr das traditionelle Barbecue? Mögt Ihr lieber die deutsche oder doch die amerikanische Variante? Falls Ihr noch nie ein BBQ probiert habt, habt ihr jetzt die Gelegenheit. Unten findet Ihr ein Rezept, mit dem Ihr leckere Spare Ribs mit hausgemachter Barbecue-Sauce ganz einfach selbst machen könnt (auch ohne Smoker). Viel Spaß & Guten Appetit :)

 

Rezept: Spare Ribs mit hausgemachter Barbecue-Sauce

Zutaten für 2 Personen:
1 Zwiebel                                                2 Löffel braunen Zucker
1 Knoblauchzehe                               200 ml Ketchup
1 Chilischote                                         2 EL Essig
2 EL Worcester Sauce                      4 EL Honig
2 EL Bourbon-Whisky                     4 Spare Ribs

Zunächst die Zwiebel, den Knoblauch und die Chilischote fein hacken und mit Öl andünsten. Den braunen Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Alles vom Herd nehmen, die restlichen Zutaten (ausgenommen die Spare Ribs) zufügen, gut verrühren und erneut auf dem Herd erhitzen. Dann die Sauce erkalten lassen.

Wenn die Sauce erkaltet ist, die Spare Ribs gut mit der BBQ-Sauce einpinseln. Ribs für mehrere Stunden in einen Smoker geben, eventuell nach einer Zeit erneut mit Sauce bestreichen. Wenn kein Smoker vorhanden ist, können die marinierten Ribs in eine Bratfolie gelegt und bei 190° Grad zwei Stunden im Backofen gegart werden. Restliche Barbecue-Sauce mit den Ribs servieren. Dazu passt gut eine Ofenkartoffel mit Sour Cream und Krautsalat.