Kategorie-Archiv: News

Phython in Florida

Auf einer Baustelle im Süden Floridas wurde eine Phyton-Schlange entdeckt. Das Tier misst stolze 3 Meter (10 feet) und wurde von einem Bauarbeiter am Dienstag Morgen entdeckt.

Als der Bauarbeiter die Schlange im Gebäude entdeckte, fing er sie und trug sie, wie sein Mitarbeiter Jimmy Raminez behauptete, nach draußen. Dort wurde sie von der „Florida Fish and Wildlife Conservation Commission“ eingefangen und weggebracht.

Natürlich sollte niemand eine Phython einfangen, denn diese können sehr giftig sein. Die in Süd-Florida entdeckte Schlange war jedoch eine Burmese phython, wessen Gift zwar schmerzhaft, aber nicht giftig ist.

Unruhen in den USA nach Tod eines Jugendlichen

Am Samstagnachmittag wurde der 18-jährige, schwarze US-Amerikaner Michael Brown durch eine Polizeikugel getötet. Genauere Umstände des Vorfalles seien jedoch nicht bekannt. Dieser Vorfall löste heftige Unruhen in den USA aus.

Es heißt, dass der Jugendliche Brown in einem Polizeiauto gesessen habe als es zu einem Kampf kam. Im Anschluss fielen mehrere Schüsse, bevor der zuständige Polizeibeamte das Auto verlassen habe. Laut einem Zeugen habe das Opfer Brown die Arme gehoben, um dem Polizisten zu zeigen, dass er unbewaffnet war. Tatort war ein Vorort der Stadt St. Louis in Missouri.

Bis zum frühen Dienstagmorgen hat die Polizei Demonstranten festgenommen, sowie Tränengas gegen diese eingesetzt. Die Menschen warten auf Gerechtigkeit und stiften Unruhen in dem kleinen Vorort. Erinnerungen an einen 2012 geschehenen Fall treiben diese Unruhen weiter an. 2012 war ein schwarzer Jugendlicher im Alter von nur 17 Jahren von einer privat organisierten Bürgerwehr im Bundesstaat Florida erschossen. Vor einem Jahr flammten die erloschenen Proteste wieder auf, als der Täter mit der Begründung zur Notwehr freigesprochen wurde.

Die Familie Browns wird nun mit einem Anwalt gegen die Polizei angehen. Sie wählten den gleichen Anwalt, wie zwei Jahre zuvor die Familie des 17-jährigen Jugendlichen.

WM 2014: Einzug ins Achtelfinale

Ein Grund zur Freude hatten heute Abend beide Teams. Sowohl die USA als auch Deutschland zogen nach einem 1:0 für Deutschland ins Achtelfinale ein. Damit sind neben Ottmar Hitzfeld (Trainer der Schweiz) mit Jürgen Klinsmann (USA) und Jogi Löw (Deutschland) zwei weitere deutsche Trainer im Rennen um den Weltmeisterpokal.

Souveränes Spiel ohne besondere Vorkommnisse

Das Endspiel der Gruppe G wurde mit Chancen von den Deutschen dominiert, dennoch brachten auch die Amerikaner den Ball in einigen gefährlichen Situationen vor das Tor. Etwas Sicherheit brachte da der Treffer von Thomas Müller in der 55ten Minute. Per Mertesacker war zuvor an einem Kopfball gescheitert, US-Torwart Howard wehrte den Ball ab. Da ergriff der 24-Jährige Müller die Chance und verwandelte den Schuss in den Führungstreffer. Bei diesem Spielstand sollte es dann auch bleiben. Müller traf bei dem Spiel gegen die USA bereits zum 4ten Mal bei nur drei Spielen der WM 2014. Insgesamt hat er bereits 9 Tore in 9 WM-Spielen verwandeln können, in der Rangliste zieht er dabei an Rudi Völler und Diego Maradona (beide 7) vorbei und betrat den Gleichstand mit Karl-Heinz Rummenigge und Uwe Seeler.

Durch den 1:0 Sieg Deutschlands erspielten diese sich den Titel des Gruppenersten, vor den USA. Den dritten Platz belegte Portugal, die sich im zeitgleichen Match mit 2:1 gegen Ghana durchsetzten. Damit zog Portugal zwar mit Punkten mit den USA gleich, doch diese konnten mit einem besseren Torverhältnis trumpfen. Im Achtelfinale trifft Deutschland nun am kommenden Monat um 22.00 Uhr auf Algerien, die USA einen Tag später auf Belgien.

WM 2014: Deutschland : USA

Heute Abend um 18.00 Uhr deutscher Zeit ist es soweit, die Nationalmannschaften der USA und Deutschlands spielen um den Einzug ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft. Das Spiel findet im brasilianischen Recife statt.

Löw und Klinsmann sind bereit!

Bisher können beide Teams ein Unentschieden sowie einen Sieg verbuchen. Deutschland liegt mit einem besseren Torverhältnis im Moment dennoch auf Platz 1 der Tabelle von Gruppe G. Daher würde der deutschen Mannschaft ein Unentschieden zum Einzug ins Achtelfinale der WM reichen. Aber natürlich wollen sich die Jungs unter der Führung von Joachim Löw damit nicht zufrieden geben und alles für den Sieg tun. Die Aufstellung für das Spiel heute Abend ist noch nicht bekannt.

Aber auch die amerikanische Mannschaft unter dem deutschen Trainer Jürgen Klinsmann ist heiß auf einen Sieg und dem damit verbundenem Weiterkommen. Auch Klinsmann gab bisher keine Aufstellung für das heutige Spiel bekannt.

Überraschungen bei dieser WM nicht ausgeschlossen

Zeitgleich spielen auch Ghana und Portugal, die dritt- und letzplatzierten der Gruppe G in Brasilia gegeneinander. Bei diesen Teams ist das weiterkommen in das Achtelfinale zwar theoretisch noch möglich, aufgrund des großen Unterschiedes der Tordifferenz jedoch schwer zu erreichen. Die Partien Südkorea : Belgien und Algerien : Russland schließen an diesem Abend die Vorrunde der WM ab.

In dieser WM ist, wie wir bereits am verfrühten Ausscheiden von den Favoriten Italien und Ex-Weltmeister Spanien gesehen haben, alles offen. In jeden Fall darf man sich auf einen spannenden Fußballabend freuen, der hoffentlich von viel deutschem Jubel begleitet wird.

Deutschland

Erneuter Amoklauf in den USA

In der Nacht von Freitag auf Samstag (Ortszeit) kam es in den USA zu einem erneuten tragischen Blutbad. Tatort war die kalifornische Kleinstadt Isla Vista.

Der Täter, Sohn des Hollywood-Regisseurs Peter Rogers, Elliot Rogers, 22 Jahre alt, tötete sechs Menschen, bevor er sich Angaben zufolge selbst das Leben nahm. Der Täter habe zunächst drei Menschen in seiner Wohnung erstochen, bevor er auf dem Campus um sich schoss und drei weiteren Personen das Leben nahm. Nach einem Schusswechsel mit der Polizei wurde Rogers tot in seinem Wagen aufgefunden. Bezirkssherrif von Santa Barbara, Bill Brown, zufolge nahm er sich selbst das Leben.

Täter kündigte Amoklauf in Video an

Der Vater des Täters, Peter Rogers, erklärte, dass sein Sohn unter einer Art von Autismus, dem Asperger-Syndrom litt. Der Anwalt der Familie ließ verlauten, dass Elliot Rogers bei mehreren Ärzten in Behandlung gewesen ist. Vor seinem Amoklauf hat Rogers seine Blutbad in einem hasserfüllten Video angekündigt. In dem Video spricht er davon, dass er noch ‚Jungfrau‘ sei und einsam wäre.

Das schreckliche Blutbad entfacht die Diskussion um schärfere Waffengesetze in den USA von neuem. Präsident Obama spricht sich für stärkere Gesetze und Waffenkontrolle aus. Im Kongress scheiterte er bisher vor allem am Widerstand der waffenfreundlichen Republikanern.

Deutscher Austauschschüler in den USA erschossen

Laut N24 wurde in der Nacht zum Sonntag ein 17-jähriger Austauschschüler im US-Bundesstaat Montana erschossen. Der Hausbesitzer, auf dessen Grundstück der Junge erschossen wurde, hat ihn für einen Einbrecher gehalten, der in seine Garage eindringen wollte. Daraufhin hatte er mit seiner Waffe auf den Jugendlichen gezielt und abgedrückt. Der Täter wurde vorrübergehend in der Stadt des Geschehens, Missoula, festgenommen und sitzt im Gefängnis.

Diese Tat ist in Amerika kein Einzelfall und es kommt immer mal wieder zu „versehentlichen“ Toten, die für Einbrecher gehalten und von den Hausbesitzern erschossen werden. Ob der Vorfall in Amerika für einen Aufruhr in der Waffenlobby sorgen wird, ist unklar. Fakt ist, dass er viele Deutsche erschüttern wird, die die amerikanische Waffenliebe allgemein sehr kritisch betrachten. Man kann nur hoffen, dass es in Amerika bald zu einem Umdenken kommt und Waffen für Privatpersonen nicht mehr zugänglich sind, bevor noch mehr unschuldige Menschen ihr Leben lassen müssen.

Rekord für Captain America

Wir kennen sie alle, die amerikanischen Superhelden. Ob Superman, Batman, Spiderman oder Iron Man, sie alle sind sowohl in Amerika als auch in Deutschland sehr beliebt. Diese Beliebheit macht sich vor allem die Filmbranche zu Nutze und bringt immer wieder neue Streifen zu den Superhelden heraus.

Rekordzahlen für Captain America

So auch der Action-Film um den Superhelden Captain America 2: The Return of The First Avenger. Die Fortführung des ersten Captain America Films spielte nach nur einem Wochenende bereits eine Rekordsumme von 96,2 Millionen Dollar ein. Dies ist das höchste April-Ergebnis aller Zeiten. Schon in ein paar Tagen wird der zweite Film der Captain America Reihe den ersten Film überrundet haben. Doch wer genau ist dieser Superheld der die ganzen Besucher in die Kinos zieht, welche bereits einen 22%tig höheren Umsatz verzeichnen können als letztes Jahr?

Captain America heißt eigentlich Steve Rogers und wurde im Jahr 1943 von einem Wissenschaftler auserwählt ein spezielles „Supersoldaten-Serum“ zu testen, da der eher schwächliche Steve Rogers unbedingt der US Army beitreten wollte, um im zweiten Weltkrieg zu kämpfen. Durch die Einnahme des Serums wuchs Rogers zu einem großen und muskulösen Mann heran, dessen Metabolismus viermal schneller stattfindet, als bei gewöhnlichen Menschen. Als Captain America gehört Steve Rogers den Avengers an, einer Gruppe Superhelden, die gemeinsam die Welt vor Gefahren beschützen.

Homosexuelle schaffen weitere Schritte zur Gleichberechtigung

Einige Teile des Landes sind bereits weit fortgeschritten, wenn es um die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe geht. Dennoch sträuben sich noch einige Staaten vehement gegen Gesetze, die die Homo-Ehe eindeutig erlauben. Doch es ist ein Umschwung im Denken und Handeln vieler Amerikaner zu sehen.

So ist es Befürwortern gelungen, weitere Hürden zu nehmen. Im Staat Texas wurde am Mittwoch, den 26.02.2014 das Gesetz zum Verbot der Homo-Ehe für ungültig erklärt. Richter Garcias wies bei Urteilsverkündung af den in der Verfassung festgelegten Schutz der Gleichheit hin. In Texas sorgte die Aufhebung des Gesetzes für gemischte Positionen. Einige Gegner der gleichgeschlechtlichen Liebe wiesen darauf hin, dass sie weiter kämpfen würden, um Gesetze wie diese wieder ändern zu können. Auch Texas-Gouverneur Rick Perry lehnte die getrige Gesetzesänderung ab.

In Arizona wurde ebenfalls ein Gesetz gestoppt. Die Gouveneurin Jan Brewer machte sich dafür stark, ein Gesetz nicht durchzuführen, welches es Geschäftsleuten erlaubte hätte, aufgrund ihrer religiösen Einstellung Kunden, wie beispielsweise Homosexuelle abzulehnen und diese nicht zu bedienen. Sie gab zwar an, dass die Religion einen wichtigen Standpunkt im Staate Arizona hätte, die Nicht-Diskriminierung aber nicht darunter leiden dürfte.

Für Homosexuelle in den beiden betroffenen Staaten sind es wichtige Schritte in die richtige Richtung und einige äußerten sich bereits, weiter für die Gleichberechtigung zu kämpfen. Ich denke es ist eine wirklich gute Sache, dass jetzt auch in bisher eher „zurückliegenden“ Staaten etwas passiert. Es wird höchste Zeit! Eigentlisch schade, dass die USA, die sich gern als so weit entwickeltes Land präsentieren in solchen meiner Meinung wichtigen Schritten noch wesentlich weiter zurückliegen als manch anderes Land. Ich hoffe, dass die USA sich bald gänzlich von ihrem allzu konservativen Denken abwendet (nichts gegen Religiösität, doch ich denke, dass geht auch ohne Rechte der Menschen zu verletzen) und wir noch viele solcher Nachrichten zu hören bekommen.

 

 [Quellen: http://www.politico.com/story/2014/02/rick-perry-texas-gay-marriage-104000.html ;  http://www.bbc.com/news/world-us-canada-26363704 ]