Kategorie-Archiv: Orte

Walk of Fame

Wer kennt ihn nicht, den berühmtesten Gehweg der USA? Der Walk-of-Fame erstreckt sich zu beiden Seiten des Hollywood Boulevards in Los Angeles. Berühmt wurde der Fußweg durch eingelassene Sterne, die Namen von Schauspielern, Sängern oder anderen bekannten Persönlichenkeiten tragen.

Tausende Sterne auf dem Walk of Fame
Stern des Schauspielers Johnny Depp auf dem Walk of Fame

Stern des Schauspielers Johnny Depp auf dem Walk of Fame

Der Bau des Walk of Fames wurde im Jahr 1957/58 beschlossen, um der Filmindustrie mehr Aufschwung zu verleihen. Zu Beginn wurden von vier Auswahlkommitees 1.558 Künster ausgewählt, die einen Stern auf dem Gehweg erhalten sollten. Februar 1960 wurde der Bau dann begonnen und bereits im darauf folgenden November eingeweiht. Individuelle Zeremonien für die geehrten Prominenten gab es zu der Zeit nicht. Ab 1968 wurden neue Berühmtheiten aufgenommen und bis heute folgen jährlich durchschnittlich 24 Leute mit einem eignen Stern auf dem Walk of Fame. Mit der Ehrung von Peter Jackson im Dezember 2015 befinden sich momentan 2537 Sterne auf dem berühmten Bürgersteig.

Die Sterne sind alle aus Terrazzo, einem Bodenbelag aus der Antike, gefertigt. In dem Stern wird der Name der Person oder der Gruppe eingraviert sowie die Kategorie, in der die Ehrung stattfindet. Hier werden seit 1984 fünf Kategorien unterschieden:

  • Film
  • Fernsehen
  • Musik
  • Radio
  • Theater
Pleiten, Pech und Pannen?!

Pannen und Diebstäle halten sich beim Walk of Fame für sein über 50-jähriges Bestehen in Grenzen. Es gab lediglich vier Diebstähle. Drei im Falle von Bauarbeiten, wonach die Setren durch Duplikate ersetzt wurden. Die Originale wurden jedoch kurze Zeit später sicher gestellt. Der Stern von Gregory Peck wurde von Unbekannten entwendet und wurde ebenfalls durch eine Zweitanfertigung ersetzt. Das Original bleibt weiterhin verschwunden.

Schreibfehler im Namen von Prominenten traten bisher zwar auf (wie zum Beispiel bei Julia Louis-Dreyfus oder Dick van Dyke), wurden aber noch vor der Zeremonie korrigiert und ausgewechselt.

Einer weiteren Verwechslung fiel der Stern eines Radio-Moderators zum Opfer. Dieser hat den gleichen Namen wie Musik-Legende Michael Jackson. Nach dessen Tod versammelten sich trauernde Fans um den „falschen“ Michael Jackson, weil der Stern des Musikers mit einem roten Teppich bedeckt war, da im Grauman’s Chinese Theatre eine Filmpremiere stattfand.

Golden Gate Bridge – San Francisco

Sie ist eines der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Vereinigten Staaten, die Golden Gate Bridge. Sie befindet sich im kalifornischen San Francisco am Eingang zu einer Bucht mit dem Namen „Golden Gate“. Dank dieser bekam die berühmteste Brücke der Welt auch ihren Namen. Sie verbindet die Stadt San Francisco mit dem Napa- und Sonoma Valley sowie Marin Country.

Bauarbeiten und Missgeschicke
600.000 Nieten pro Turm halten das atemberaubende Bauwerk zusammen

600.000 Nieten pro Turm halten das atemberaubende Bauwerk zusammen

Die Brücke ist ein Meisterwerk, welches Othmar Ammann entwarf und mit Hilfe von Charled Ellis, der die mathematischen Berechnungen vornahm, in die Realität umsetzte. Die Bauarbeiten begannen bereits am 05. Januar 1933 und dauerte bis zum 19. April 1937 an. Während der Bauarbeiten war ein Netz unter der Baustelle gespannt, um stürzende Bauarbeiter aufzufangen. Dieses Netz rettete einigen Menschen das Leben, welche sich zusammenschlossen und nun unter dem Namen „Half-Way-to-Hell-Club“  USA-weit bekannt sind. Der Bau wurde durch Präsident Roosevelts „Works Progress Administration“ vorangetrieben und relativ schnell fertig gestellt. Am Ende der Bauarbeiten kam es dennoch zu einem Fauxpas. Die Türme die die Brücke halten, werden mit jeweils 600.000 Nieten gehalten. Um einen spektakulären Abschluss der Bauarbeiten zu bieten, wurde die letzte Niete aus purem Gold angefertigt und sollte damit dem Meilenstein dieses Bauwerks demonstrieren. Bei dem Versuch die Niete anzubringen fiel diese jedoch in das Wasser und wurde bis heute nicht mehr gefunden.

Knalliges Orange – das Wiedererkennungszeichen
Golden Gate Bridge in der Abenddämmerung - ein beliebtes Fotomotiv

Golden Gate Bridge in der Abenddämmerung – ein beliebtes Fotomotiv

Auch bei der Farbe gab es einige Änderungen. Geplant war die Golden Gate Bridge in einem Grau, das typische Orange wurde lediglich als Schutzmittel vor Korrosionen angewendet und sollte dancah übergestrichen werden. Die Farbe gefiel den Anwohnern jedoch so gut, dass sie beibehalten wurde.

Bereits am 28. Mai 1937 wurde die Golden Gate Bridge durch Präsident Roosevelt für den öffentlichen Verkehr geöffnet. Die Brücke ist heute auf sechs Fahrbahnen befahrbar, was einer Breite von 27,6 Metern der Brücke entspricht. Für die Fahrt stadteinwärts muss eine Maut entrichtet werden, stadtauswärts ist für alle Verkehrsteilnehmer kostenfrei. Auch Fußgänger und Fahrradfahrer können die Brücke überqueren, sie müssen in keinem Fall Kosten zahlen. Sie ist 2737 Meter lang und bringt ein Gewicht von 887.000 Tonnen auf die Waage. Bis 1964 galt die Brücke als längte Hängebrücke der Welt, als sie von der Verrezano Narrows Bridge in New York abgelöst wurde.

Anbau eines Sicherungsnetz geplant

Im Juni 2014 wurde der „Anbau“ eines Sicherheitsnetzes beschlossen, welches an beiden Seiten bis zu sieben Meter unter der Brücke hervorragen soll. Grund dafür sind die vielen Selbstmorde, die sich auf der Brücke ereignen. Seit 1937 starben nahmen sich schätzungsweise 1600  Menschen das Leben, da das Geländer lediglich 1,2 Meter hoch ist.

Heute ist die Brücke gern eine oft besuchte Sehenswürdigkeit San Franciscos und Motiv vieler Postkarten, Postern und Bildern der USA, welche oft wegen dem Nebel, der sich häufig über die Brücke legt, besonders spektakulär sind.

Utah

Der Bundesstaat Utah ist für seine atemberaubende Natur bekannt. In diesem Staat finden sich fünf Nationalpark sowie das Monument Valley, welches nicht als Nationalpark zählt, da es von den dort lebenden Indianern selbst verwaltet wird. Sechs Naturdenkmäler gehören ebenso zu Utah.

Four-Corner – Monument

Utah liegt im Südwesten der USA und hat etwa 2.855 Millionen Einwohner. 80% dieser Menschen leben in dem Ballungsgebiet „Wasatch Front“. 60% der in Utah ansässigen Personen sind der regilionsrichtung der Mormonen zuzuordnen, was es zu einem der fünf Staaten der USA macht, in dem eine Religionsgruppe die absolute Mehrheit stellt. Zu dieser Region gehört das Salt Lake City Valley sowie das Utah Valley. Salt Lake City ist ebenso die Hauptstadt. Utah ist einer der vier Staaten des „Four Corner“-Punktes, was bedeutet, dass er zusammen mit den Staaten Colorado, New Mexico und Arizona an einem Punkt zusammenläuft. Dies ist die einzige Grenze der USA, wo vier Staaten zusammen treffen.

Extreme beim Klima
Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2002: Salt Lake City

Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2002: Salt Lake City

In Utah herrscht ein Steppenklima, was bedeutet, dass der Staat sowohl von heißen Sommern (über 30° Grad Celsius) bis zu kalten Wintern (oft unter 0° Grad Celsius) betroffen ist. Die kalten Temperatuen macht sich der Staat in soweit zu Nutze, dass er über eines der bekanntesten und beliebtesten Skifahrtsgebiete der USA verfügt. Die Beliebtheit ist zu einem auf die gute Lage des Skigebiets zu dem Flughafen Salt Lake Citys zurückzuführen, sowie auf den feinen Schnee, der auf dem außergewöhnlichen Klima des Staates beruht. In Salt Lake City fanden 2002 die Olympischen Winterspiele statt.

Utah’s wunderschöne Natur
Arches-Nationalpark

Arches-Nationalpark

Einer der bekanntesten Nationalparks ist der Arches-Nationalpark. Dieser beherrbergt die größte Konzentration an natürlichen Steinbögen. Etwa 2000 Bögen (engl. arches)  sind im Nationalpark zu finden. Die Bögen vergehen durch Verwitterung, durch Erosion bilden sich jedoch auch ständig neue, was die Anzahl der Bögen im Park stabil hält.
In direkter Nachbarschaft liegt ein weiterer Nationalpark, Canyonlands. Dieser bietet atemberaubende Blicke auf tiefe Canyons, die vom Colorado River und Green River in das Land geschnitten wurden.

Beliebte Wild-West Kulisse: Monument Valley

Beliebte Wild-West Kulisse: Monument Valley

Ein ebenfalls beliebtes Reiseziel ist das Monument Valley, welches für seine Tafelberge bekannt ist. Aufgrund der Kulisse wurde es bereits des Öfteren für Dreharbeiten ausgewählt. So ist es beispielsweise im Western-Epos „Spiel mir das Lied von Tod“ zu sehen. Auch in Werbungen für Motorräder oder Zigaretten wird das Monument Valley gern als Ausgangspunkt genommen, was die Gegend zu einer typischen „Wild-West“-Kulisse geformt hat

Freiheitsstatue – Statue of liberty

Jeder kennt sie – sie ist die Sehenswürdigkeit in New York und einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der ganzen Welt. Majestätisch steht die Lady Liberty, wie die Amerikaner ihre Freiheitsstatue liebevoll nennen, auf Liberty Island, einer kleinen Insel vor dem Hafen New Yorks.

Historischer Hintergrund der Freiheitsstatue
Lady Liberty

Die Lady Liberty

Die Freiheitsstatue kam 1886 als Geschenk des französischen Volkes in die Vereinigten Staaten. Die erste Anfertigung eines Modells erfolgte bereits 16 Jahre zuvor, 1870, durch den Künstler Frédéric-Auguste Bartholdi. Die Idee für ein Projekt zur Symbolisierung der Unabhängigkeit kam dem Politiker Édouard René de Lamboulaye allerdings bereits im Jahr 1865. Er und Bartholdi vertagten die Idee jedoch immer wieder aufgrund der herschenden politischen Verhältnisse in Frankreich. Als Präsident Ulysses S. Grant den Bauplatz auf der Insel vor der Stadt New York zur Verfügung stellte, startete Bartholdi kurz darauf mit der weiteren Gestaltung der geplanten Statue.

Gestaltung der Lady Liberty
Die Freiheitsstatue auf Liberty Island

Die Freiheitsstatue auf Liberty Island

Er entschied sich für die Gestaltung der Statue nach dem Vorbild der römischen Göttin Libertas, welche für Freiheit und Unabhängigkeit stand und in erster Linie von freigelassenen Sklaven angebetet wurde. Für die finale Gestaltung entschied er sich für eine in Roben gehüllte Frau, die in der rechten Hand eine Fackel in die Höhe reckt. In der linken Hand hält sie eine Tafel mit der Inschrift des Datums der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und zu ihren Füßen liegt eine zerbrochene Kette, um die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten weiter zu verdeutlichen. Die Statue wurde aus Die Statue wurde bronziert und hatte dadurch eine kupferne Farbe. Schon nach wenigen Jahren begann die natürliche Verfärbung der oberen Schicht in eine grüße Patina, welche sie auch heute noch hat. Mit den Maßen von 92,99 Metern Gesamthöhe sowie einer reinen Figurhöhe von 46,05 Metern ist die Statue of liberty eine der höchsten Statuen weltweit.

Kleinere Ausbesserungen und Renovierungsarbeiten

Die Statue wurde in Frankreich gefertigt und in Einzelteilen in die USA überführt. Dort wurden die Einzelteile auf der heutigen Liberty Island zusammengefügt und am 28. Oktober 1886 durch Präsident Grover Cleveland mit einer großen Parade offiziell eingeweiht. Die Zuschauerzahl der Parade wird auf mehrere Hunderttausend bis zu einer Millionen geschätzt. Im Laufe der Jahre erlitt die Freiheitsstatue kleinere Schäden und Abnutzungserscheinungen. So wurde beispielsweise bei einem Sprengstoffanschlag deutscher Saboteure im ersten Weltkrieg der Fackelarm beschädigt. Der Aufgang dorthin wurde danach aus Sicherheitsgründen geschlossen und ist auch heute noch für Besucher gesperrt. Nach den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 wurde die Insel komplett gesperrt, gegen Ende 2001 wurde sie unter höheren Sicherheitsstufen wieder eröffnet. Der Eintrii in den Sockel war erst 2004 wieder gestattet. Heute besuchen mehrere Tausend Touristen täglich die Freiheitsstatue und Liberty Island. Der Eintritt ist kostenlos, jedoch muss für die Fahrt mit den Fähren gezahlt werden.

 

Der Everglades-Nationalpark

Der Everglades-Nationalpark ist eine der großen Touristenattraktionen des US-Bundesstaates Florida. Der Park besteht aus sumpfigen Marschland und liegt im Tiefen Süden. Er gehört ebenfalls zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Everglades – Fakten zum berühmten Sumpfland Floridas
Sumpflandschaft in den Everglades

Sumpflandschaft in den Everglades

Eigentlich ist der Park nur ein kleiner Teil der sumpfigen Landschaft. Lediglich 20% des ursprünglichen Feuchtgebietes werden durch den Nationalpark geschützt. Doch auch hier findet sich eine unbeschreibliche Artenvielfalt von Landtieren, Fischen und Reptilien. Zum Weltnaturerbe wurden die Everglades 1979 erklärt, werden aber auf der Roten Liste des Weltnaturerbes geführt, da diese Region aufgrund von Austrocknung und Verschmutzung gefährdet sei. Dies kommt vor allem daher, dass das Wasser der Everglades gereinigt und als Trinkwasser für umliegenden Gegenden (wie z.B. Miami) genutzt wird.

Die gesamten Everglades reichen von der südlichsten Spitze der Halbinsel bis zum Lake Okeechobee im Norden und sind als „Grasfluss“ bekannt. Dieser Name ergibt sich daher, dass das Wasser der „Flusses“ häufig so niedrig ist, dass Gras dort ohne Probleme wachsen kann und das Ganze eher wie eine überflutete Wiese aussieht. Dennoch fließt der Strom ca. 1 Meter pro Stunde.

Alligatoren und Krokodile in freier Wildbahn – ein Publikumsmagnet
Ein Alligator in freier Wildbahn

Ein Alligator in freier Wildbahn

Besonders bekannt und beliebt sind die Everglades jedoch für ihr freilebenden Tierarten, die teilweise aus nächster Nähe beobachtet werden können. So können Besucher beispielsweise Seekühe, Schlangen oder Pumas entdecken. Auch die einzigen freilebenden Flamingos der USA fühlen sich im seichten Wasser der Everglades zu Hause. Ein besonderes Hightlight ist es, wenn man einen der typischen Everglades-Krokodile oder Alligatoren zu Gesicht bekommt, denn nur hier leben sowohl Krokodile als auch Alligatoren. Zumeist meiden Sie die Menschen, doch aus sicherer Entfernung lassen Sie sich erkennen und sogar auf Bildern ablichten. Auch eine Reihe Vögel hat sich in der Sumpflandschaft ein Heim geschaffen. Ibisse, Pelikane, Kormorane und Störche drehen über den Besuchern ihr Runden, immer auf der Lauer nach einigen Leckerbissen. Das Füttern der Tiere ist jedoch strengstens verboten und wird mit hohen Geldstrafen geahndet. Ein eher ungern gesehener Gast ist die 1980 aus Asien eigeschleppte Tigerphyton. Sie tötet und frisst viele der dort lebenden Säugetiere und rottet diese in den Everglades Stück für Stück aus. Der Bestand der Waschbären, Luchse und Opossums ging bereits um über 90% zurück. Dadurch wird vermutet, dass Schildkröten sich unkontrolliert vermehren, da die Wäschbären die Eier nicht mehr fressen. Es wird versucht die Tigerphyton auszurotten, um den Tierbestand des Nationalparks weiterhin gewährleisten zu können, die Chancen stehen laut Parkschützern und Biologen allerdings schlecht. Insgesamt beherbergen die Everglades momentan rund 350 Vogelarten. Außerdem wurden bereits 300 verschiedene Salz- und Süßwasserfische, 40 Säugetier- sowie 50 Reptilarten entdeckt.

 

Kalifornien – California, here we come!

Weiße Strände, Palmen, Sonne und strahlend blauer Himmel, so stellen sich viele den „Golden State“ Kalifornien vor. Doch der flächenmäßig drittgrößte Bundesstaat der USA hat noch viel mehr zu bieten. Der im Westen des Landes liegende Bundesstaat ist außerdem der mit Abstand bevölkerungsreichste Staat Amerikas.

Die Route 66 verbindet große Teile Amerikas miteinander

Die Route 66 verbindet große Teile Amerikas miteinander

Besonders populär ist der Staat aber durch die vielen Schönen und Reichen geworden, die sich in den Jahren im sonnigen Kalifornien ein Zuhause suchten. Der Aufschwung ergab sich vor allem, als in den 1920er Jahren die Filmstudios von Hollywood entstanden. Aber auch schon vorher wuchs die Bevölkerung mit dem Bau der Route 66, die Kalifornien mit dem Rest des Landes verband. Heute ist Kalifornien mit seinen großen Städten wie San Francisco, Los Angeles (zweitgrößte Stadt der USA), San Diego oder Sacramento eine Touristenhochburg, die jedes Jahr mehrere Millionen Besucher anzieht.

Kalifornien grenzt an Baja California, einen mexikanischen Staat im Süden. Im Westen beschert der Pazifische Ozean dem „Golden State“ seine traumhaften Strände. Ebenso grenzt es an die Staaten Nevada, Oregon und Arizona. In Kalifornien werden Regionen wie zum Beispiel die Kaskadenkette, das Küstengebirge, das Kalifornische Längstal, Sierra Nevada oder auch die Colorado Wüste unterschieden.

Dank diesen und noch vielen weiteren Regionen bietet „California“ ein Spektrum an Naturschauspielen, wie es kaum in einem anderen Staat der USA vorkommt. Deswegen beherbergt Kalifornien auch viele Nationalparks, die meisten National Monuments aller US-Staaten sowie eine Vielzahl an State Parks, die einen Einblick in die Vielfältigkeit der Natur geben.

Yosemite-Nationalpark

Yosemite-Nationalpark

Die Nationalparks bieten die Möglichkeit tiefe Wälder, hohe Berge, klares Wasser und atemberaubende Wüsten zu besuchen und sich von der Natur verzaubern zu lassen. Neben den bekannten Parks wie das Death Valley, den Yosemite und den Redwood Nationalpark finden sich hier auch noch der Pinnacles-, Lassen-Volcanic- und der Joshua Tree Nationalpark. Auch der Sequoia-&-Kings-Canyon Park und der Channel-Island-Nationalpark ziehen jedes Jahr Besucherströme in Massen an.

Neben den ganzen Touristen, die das ganze Jahr über Nationalparks und Städte Kaliforniens bewundern, gibt es noch 37.253.956 Menschen, die einen festen Wohnsitz im Staat verbuchen können. Diese Masse an Einwohnern verteilt sich auf 13.174.781 Haushalte. Damit leben etwa 12% aller US-Amerikaner in dem Staat Kalifornien. California ist ein Ort der Zusammenkunft, denn hier stoßen viele Nationalitäten und Herkünfte aufeinander.

Skyscraper in Los Angeles, der zweitgrößten Stadt der USA

Skyscraper in Los Angeles, der zweitgrößten Stadt der USA

So sind beispielsweise 25% der Kalifornier mexikanischer Abstammung, 12,3% Asiaten sowie 6,2% Afro-Amerikaner. Mit 10% sind ist die Einwohner mit deutscher Herkunft die größte Gruppe der weißen Einwohner. Gefolgt werden sie von Irisch- (7,8%), Englisch- (7,1%) und Italienischabstämmigen (4,3%). Amtssprache ist Englisch, 25,8% der Einwohner sprechen jedoch Spanisch als Muttersprache. Die Einwohnerzahl Kaliforniens steigt seit Jahren stetig an (von 200-2010 um 10%), was Kalifornien zu einem großen Problem der Trinkwasserversorgung bringt. Aufgrund der großen Masse an Personen und dem heißen Klima werden die natürlichen Ressourcen besonders schnell aufgebraucht. Daher ist die Wasserversorgung ein wichtiges Thema in der Politik Kaliforniens.

Las Vegas

„Welcome to fabulous Las Vegas!“

40 Millionen Touristen lesen diesen Satz jedes Jahr auf dem bekannten Schild vor der Stadt, denn Las Vegas ist ein beliebtes Urlaubsziel. Bekannt ist Vegas für sein Nachtleben, seine unzähligen Casinos und die bunten Lichter, die die Stadt auch in der Nacht schrill, bunt und hell erscheinen lassen.

Eine Oase in der Wüste

Las Vegas liegt im US-Bundesstaat Nevada. Mit 583.756 (Stand 2010) Einwohnern auf 340 qm Fläche ist es somit auch die größte Stadt Nevadas sowie Verwaltungssitz des Clark County. Umgeben von trockener Wüste ist Las Vegas eine schillernde und schrille Oase in Nevada.

Las Vegas bei Nacht

Las Vegas bei Nacht

Aufgrund seiner Quellen war Vegas zunächst ein willkommener Zwischenstopp für Wagen und die Eisenbahn auf dem Weg zwischen Kalifornien und New Mexiko. Für die Entwicklung der Stadt war dann das Jahr 1931 ausschlaggebend. Hier wurde das Glücksspiel im Staat legalisiert und 1940 wurden die ersten Hotels mit integrierten Spielcasinos gebaut. Über die Jahre entwickelte sich „Fabulous Las Vegas“ zu einer Stadt, die von Gansterbossen kontrolliert wurde und mehr und mehr herunterkam. Die Stadt bekam die Spitznamen „Sin City“, also Stadt der Sünde, da hier Casinos, Strip Lokale und illegale Prostitution Alltag waren. 1979 flogen die korrupten Machenschaften auf, als ein Geldkurier am Flughafen Kansas City mit 80.000 Dollar gefasst wurde.

Glück und Sünde in Las Vegas
Spielautomaten in einem der zahlreichen Casinos

Spielautomaten in einem der zahlreichen Casinos

Steve Wynn eröffnete 1989 das Mirage, ein weltbekanntes Hotel, welches durch Shows wie beispielsweise von Sigfried & Roy erneuten Glanz zurück in die Metropole brachte. Im Moment versucht die Stadt Las Vegas ihren Ruf von der „Sin City“ zu einem familienfreundlichen Urlaubsort zu wandeln. Doch trotz der vielen Angebote für Familien und Kinder sind auch heute noch Spiel und Prostitution Alltag in Vegas.

Durch seine vielen Casinos, Bars und Lokale ist Las Vegas aber auch ein Pflaster für Stars und solche, die es einmal werden wollen. Mit Künstlern wie Elvis Presley, Frank Sinatra, Celine Dion oder Johnny Cash waren schon einige Berühmtheiten in der Stadt in der Wüste tätig.

Nachbildung des Eiffelturms

Nachbildung des Eiffelturms

Doch nicht nur Berühmtheiten finden den Weg in die Stadt, auch bekannte Bauwerke werden gerne von den Hotels als Touristenattraktion nachgebaut. So finden sich in Vegas beispielsweise eine kleine Version des Eiffelturms sowie die Nachbildung der Freiheitsstatue.

Heiraten im Schnelldurchlauf? Na klar!

Einen weiteren Reiz bietet die große Anzahl an Wedding Chapels, Heiratskapellen, die dank unkomplizierter Gesetze zur Eheschließung in Las Vegas zu finden sind. Vegas ist bekannt für schrille, kitschige und Hochzeiten im Schnelldurchlauf. Von einem singenden Elvis-Double getraut werden? In Las Vegas kein Problem. Grade diese Einzigartigkeit macht die Hochzeiten beliebt bei Amerikanern und Touristen aus anderen Ländern der Welt, so dass sich teilweise Schlangen von Brautpaaren vor den Kapellen bilden.

Problem der Wasserversorgung

Heute hat Las Vegas neben dem schillernden Nachtleben und dem Glanz der schicken Hotels aber auch mit schweren Problemen zu kämpfen. Da die Stadt inmitten einer Wüste liegt, ist Trinkwasser knapp. 90% des Wassers kommen aus dem Lake Mead, wessen Wasserspiegel seit 1999 um mehr als 30 Meter gesunken ist. Dennoch ist die Wasserversorgung, trotz explodierender Bevölkerungszahlen und der zahlreichen Touristen jährlich, für weitere 20 Jahre gesichert.

New York, New York!

Sie ist die Stadt die niemals schläft. New York, die Weltmetropole an der amerikanischen Ostküste. Mehr als 8 Millionen Einwohner beherbergt die wirtschaftliche Hochburg der USA, die auch gerne „The Big Apple“ genannt wird. Rund um die Uhr fahren Autos, Motorräder und LKWs durch die engen Straßen, Einwohner und Touristen drängen sich auf den Gehwegen. New York ist wirklich eine Stadt die nie schläft. Doch auch im Bereich Kunst und Kultur steht New York anderen Großstädten in nichts nach. Ob in den 200 Museen, 500 Galerien, über 150 Theatern oder den zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt, in New York ist für jeden etwas dabei. Geschlemmt werden kann in über 18.000 Restaurants, rund um die Uhr.

Ich hatte das Vergnügen die Millionenmetropole im April 2013 besuchen zu dürfen, was ich als eine tolle Erfahrung empfand. Deswegen möchte ich euch meine Eindrücke zu den bekanntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten New Yorks nicht vorenthalten.

„The Lady Liberty“ – Die Freiheitsstatue
100_0533

Statue of Liberty aus Sicht der Staten Island Ferry

Die wohl bekannteste Einwohnerin New Yorks ist die „Lady Liberty“, die Freiheitsstatue. Diese ist sogleich auch wohl die älteste aller Einwohnerinnen der Stadt. Schon 1886 wurde die Statue eingeweiht, die ein Geschenk Frankreichs an die USA darstellte. Sie steht mit ihrer Größe von 93 Metern auf der Liberty Island, einer unbewohnten Insel zwischen der Grenze New Yerseys and New York. Da wir nur wenige Tage in New York waren und auch unseren Geldbeutel schonen mussten, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, auf einen Besuch des Nationalsymbols zu verzichten. Doch sehen wollten wir die „Lady Liberty“ natürlich trotzdem.
Daher ein kleiner Geheimtipp: Die Staten Island Ferry ist eigentlich als Verbindung zwischen New York und dessen Stadtteil Staten Island gedacht. Doch die kostenlose Fähre fährt in ihrer ungefähr 30-minütigen Fahrt in nächster Nähe an der Freiheitsstatue vorbei. Und man erhält zudem noch einen atemberaubenden Blick auf die Skyline Manhattans. Eine wirklich lohnenswerte Fahrt, bei der einige tolle Fotos herausspringen können.

Die Brooklyn Bridge
Skyline Manhattans

Skyline Manhattans

Eine weitere Sehenswürdigkeit, die einen tollen Blick auf die Skyline des „Big Apples“ verspricht, ist die Brooklyn Bridge, eine meiner Favoriten. Die Brücke schmückt bereits seit 1883 das Stadtbild New Yorks und verbindet Manhattan mit einem weiteren Stadtteil,  Brooklyn.

Der Hollywoodstar unter den Wolkenkratzern: das Empire State Building

Eines der bekanntesten Gebäude der Stadt ist das Empire State Building, das mit seinen 381 Metern (Mit seiner Antenne sogar 443 Meter) Höhe die Stadt überragt. Im 86. Stock des Wolkenkratzers befindet sich die berühmte Aussichtsplattform, welche schon bereits in einigen Hollywood-Filmen als Filmset diente. Das Empire State Building ist ebenfalls als dem Blockbuster King-Kong bekannt.
Auch wir erklommen das hohe Gebäude und konnten uns über einen atemberaubenden Ausblick freuen.

Ausblick vom Empire State Building

Ausblick vom Empire State Building

Tipp: Besucht das Empire State Building in den frühen Morgenstunden, dann könnt ihr lästiges, stundenlanges Schlangestehen umgehen. Von der Aussichtsplattform hat man auch einen perfekten Ausblick auf die nächste Sehenswürdigkeit, die grüne Lunge der Stadt.

Die grüne Lunge: der Central Park
Der Central Park

Der Central Park

Im Central Park treffen sich jung und alt, Familien und Singles zum gemeinsamen spazieren, joggen oder Picknicken. Der Park ist mit einer Länge von etwa 4 km und einer Breite von 750 Metern einer der größten Parks der Welt. In ihm sind mehrere Sehenswürdigkeiten (wie beispielsweise die Statue von der Geschichte Alice im Wunderland) sowie viele Grünflächen und ein großer See. Er wurde 1853 eingerichtet.
Ich war am Ostersonntag direkt nach der Osterparade auf der Fifth Avenue im Park. Eine Idee, die auch viele New Yorker Familien hatten und die Zeit nach der bunten Parade für einen ausgedehnten Osterspaziergang nutzten. Trotz der vielen Familien ist der Park weitläufig genug, um verlassene Plätze zu finden, an denen der Großstadtstress einmal vergessen werden und einmal Luft geholt werden kann. „Die grüne Lunge“ New Yorks stimmt beim Central Park definitiv zu.

Hochburg für Künstler und Schauspieler: Der Times Square & der Broadway
Leuchtreklame am Times Square

Leuchtreklame am Times Square

Etwas bunter geht es da schon wieder auf dem Times Square zu. Er ist das Zentrum des Theaterviertels des Broadways. Unzählige Leuchtreklametafeln, die an den großen Wolkenkratzern hängen. Auf dem Times Square und dem naheliegenden Broadway befinden sich viele Theater und Kinos, aber auch Fast-Food-Restaurants und Souvenirläden sind zu finden. Auf dem Times Square tummeln sich tagüber, aber auch nachts, sehr viel Touristen, um sich vor den bunten Leuchtreklamen mit Helden der Kindheit, wie Mickey Mouse oder Goofy ablichten zu lassen.
Ich finde die bunten Reklametafeln des Times Squares sehr beeindruckend und fühlte mich ganz klein, zwischen den hohen Gebäuden und vielen Menschen. Nachts wirken die beleuchteten Schilder besonders und verleihen dem Platz seinen ganz eigenen Touch.

Ward ihr schonmal in New York? Immerhin weist die Metropole der Ostküste eine Besucheranzahl von durchschnittlich 50 Milliarden jährlich auf. Was hat euch am besten gefallen? Das geschäftige Treiben auf der Fifth Avenue oder doch lieber die Ruhe im Central Park? Was auch die Vorlieben jedes Besuchers sind, in New York, der Stadt die niemals schläft, ist mit Sicherheit für Jeden etwas dabei!

Florida – Ein Platz an der Sonne

Der Golf von Mexiko

Der Golf von Mexiko

Bei dem doch recht regnerischen Frühlingsanfang in Deutschland, kann einem schon einmal das Fernweh überfallen. In Amerika locken viele schöne sonnige Plätze, doch einer hat es sogar zu seinem Namen gemacht. Florida – „The Sunshine State“ heißt es offiziell. Und es ist wahr, in Florida lacht die Sonne wirklich sehr häufig. Im Süden des Staates, in Key West, kommt es von April bis Juni, durchschnittlich zu 11 Sonnenstunden am Tag. Was sich für uns Deutschen wie das Paradies anhört, ist für die Floridianer Wirklichkeit. Auch ich hatte bereits das Vergnügen den Sonnenschein-Staat besuchen zu dürfen. Für mich ging es allerdings an den Golf von Mexiko.

Hier erwarteten mich traumhaft blaues Wasser, super schöne Sonne und entspannte, fröhliche Menschen. Und das, obwohl ich schon im Florida bereits im März besuchte, als Deutschland noch unter einer dicken Schneedecke lag. Ein kleines Highlight für die jüngeren Besucher war in dieser Zeit der alljährliche „Spring Break“. In Panama City treffen sich dann Schüler und Studenten und feiern ihre Frühlingsferien ausgelassen am Strand, auf den Straßen und in den Bars. Es war wirklich eine Erfahrung wert.

Alligatoren

Alligatoren

Ich kann nur jedem einen Urlaubstrip nach Florida empfehlen, durch die Sonne und Ausgelassenheit der Bewohner erhält man hier ein besonderes Urlaubsfeeling. Außerdem hat man die Chance einiges zu sehen und zu erleben. Wie wäre es mit einem Foto mit Mickey Mouse und Donald Duck vor dem berühmten Cinderella Schloss (welches übrigens dem deutschen Schloss Neuschwanstein nachempfunden ist)? Mit einem Ausflug in das berühmteste Disney World in Orlando ist das möglich. Wer sich lieber mit der Flora und Fauna beschäftigt kann im Everglades-Nationalpark die floridianischen Tiere und Pflanzen bestaunen. Eine Reise in diese Gegenden des Staates stehen bei mir auf jeden Fall noch auf meiner ToDo-Liste. Wart Ihr schonmal in Florida? Was hat euch am Besten gefallen? Welche Gegenden empfielt Ihr besonders?