Pflaumen- Birnen Dessert an Joghurtspiegel

Ein super leichtes und schnell gemachtes Dessert, was optisch auch noch viel hermacht. Ich habe mich für eine Nachspeise mit Birnen und Pflaumen entschieden, da diese momentan in die Saison kommen und man daher besonders frische Früchte findet. Das Dessert habe ich mit frischen, selbst geernteten Brombeeren verfeinert, da ich finde, dass die etwas säuerlichen Brombeeren gut mit den saftigen Birnen und Pflaumen harmonieren. Doch nun erstmal zum Rezept:

Ihr braucht für 1 Person:

SAMSUNG6 EL Naturjoghurt

4 Pflaumen

1/2 Birne

6 Brombeeren

etw. Zucker

eine Prise Zimt

 

Zunächst wird der Naturjoghurt kreisförmig auf einen Teller gegeben. Etwas Zucker darüber streuen. Die Birne schälen und in kleine Würfel schneiden, die Pflaumen waschen, entkernen und vierteln. Nun zunächst die Birnenstückchen in die Mitte des Joghurts geben und die Pflaumen kreisförmig drumherum anrichten. Die Brombeeren teilen, nur eine zur Dekoration zurücklegen, Diese in die Lücken zwischen die Pflaumen drücken. Erneut etwas Zucker über Brombeeren und Pflaumen geben. Die Birnen mit einer Prise Zimt bestreuen und mit einer Brombeere garnieren.

Fertig! :) Guten Appetit!

Freiheitsstatue – Statue of liberty

Jeder kennt sie – sie ist die Sehenswürdigkeit in New York und einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der ganzen Welt. Majestätisch steht die Lady Liberty, wie die Amerikaner ihre Freiheitsstatue liebevoll nennen, auf Liberty Island, einer kleinen Insel vor dem Hafen New Yorks.

Historischer Hintergrund der Freiheitsstatue

Die Freiheitsstatue kam 1886 als Geschenk des französischen Volkes in die Vereinigten Staaten. Die erste Anfertigung eines Modells erfolgte bereits 16 Jahre zuvor, 1870, durch den Künstler Frédéric-Auguste Bartholdi. Die Idee für ein Projekt zur Symbolisierung der Unabhängigkeit kam dem Politiker Édouard René de Lamboulaye allerdings bereits im Jahr 1865. Er und Bartholdi vertagten die Idee jedoch immer wieder aufgrund der herschenden politischen Verhältnisse in Frankreich. Als Präsident Ulysses S. Grant den Bauplatz auf der Insel vor der Stadt New York zur Verfügung stellte, startete Bartholdi kurz darauf mit der weiteren Gestaltung der geplanten Statue.

Gestaltung der Lady Liberty

Er entschied sich für die Gestaltung der Statue nach dem Vorbild der römischen Göttin Libertas, welche für Freiheit und Unabhängigkeit stand und in erster Linie von freigelassenen Sklaven angebetet wurde. Für die finale Gestaltung entschied er sich für eine in Roben gehüllte Frau, die in der rechten Hand eine Fackel in die Höhe reckt. In der linken Hand hält sie eine Tafel mit der Inschrift des Datums der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und zu ihren Füßen liegt eine zerbrochene Kette, um die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten weiter zu verdeutlichen. Die Statue wurde aus Die Statue wurde bronziert und hatte dadurch eine kupferne Farbe. Schon nach wenigen Jahren begann die natürliche Verfärbung der oberen Schicht in eine grüße Patina, welche sie auch heute noch hat. Mit den Maßen von 92,99 Metern Gesamthöhe sowie einer reinen Figurhöhe von 46,05 Metern ist die Statue of liberty eine der höchsten Statuen weltweit.

Kleinere Ausbesserungen und Renovierungsarbeiten

Die Statue wurde in Frankreich gefertigt und in Einzelteilen in die USA überführt. Dort wurden die Einzelteile auf der heutigen Liberty Island zusammengefügt und am 28. Oktober 1886 durch Präsident Grover Cleveland mit einer großen Parade offiziell eingeweiht. Die Zuschauerzahl der Parade wird auf mehrere Hunderttausend bis zu einer Millionen geschätzt. Im Laufe der Jahre erlitt die Freiheitsstatue kleinere Schäden und Abnutzungserscheinungen. So wurde beispielsweise bei einem Sprengstoffanschlag deutscher Saboteure im ersten Weltkrieg der Fackelarm beschädigt. Der Aufgang dorthin wurde danach aus Sicherheitsgründen geschlossen und ist auch heute noch für Besucher gesperrt. Nach den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 wurde die Insel komplett gesperrt, gegen Ende 2001 wurde sie unter höheren Sicherheitsstufen wieder eröffnet. Der Eintrii in den Sockel war erst 2004 wieder gestattet. Heute besuchen mehrere Tausend Touristen täglich die Freiheitsstatue und Liberty Island. Der Eintritt ist kostenlos, jedoch muss für die Fahrt mit den Fähren gezahlt werden.

 

DiY: Glückwunschkarte

Heute hab ich mal wieder ein kleines Do it Yourself für euch. Egal ob zum Geburtstag, zur Hochzeit, Verlobung, Valentinstag oder auch einfach mal so, über diese süße Karte freut man sich garantiert immer.

Ihr braucht dazu:

Weißes Tonpapier, einen Herzausstanzer, buntes Papier, eine Schere, ein Lineal und grobsandige Strukturpaste (Gibts im Bastelgeschäft oder einfach auf Amazon).

Dann kann es schon losgehen. Zuerst schneidet Ihr weißes Tonpapier vorsichtig in der gewünschten Größe der Karte aus und knickt dieses zu einer. Den Knick gut falzen.

Stanzt kleine Herzchen in verschiedenen Farben einer Farbkategorie aus. Ich habe Farbpaletten aus dem Baumarkt genommen, dann kann man sicher gehen, dass die Farben gut miteinander hamonieren. Dann tragt Ihr mit Hilfe eines Löffels die Strukturpaste auf die Karte auf. Erst oben nur eine dünne Linie, welche sich nach unten hin vergrößert. Nun einfach die kleinen Herzchen farblich sortiert (besonders schön von hell nach dunkel) in die Paste drücken und warten, bis diese festgetrocknet sind.

Nun nur noch einen persönlichen Gruß aufschreiben oder ausdrucken, ausschneiden und mit einem Tropfen Kleber ebenfalls auf der Karte fixieren. Und schon ist die süße Glückwunschkarte fertig und kann verschickt werden. Der Empfänger wird sich freuen! :)

Der Everglades-Nationalpark

Der Everglades-Nationalpark ist eine der großen Touristenattraktionen des US-Bundesstaates Florida. Der Park besteht aus sumpfigen Marschland und liegt im Tiefen Süden. Er gehört ebenfalls zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Everglades – Fakten zum berühmten Sumpfland Floridas

Eigentlich ist der Park nur ein kleiner Teil der sumpfigen Landschaft. Lediglich 20% des ursprünglichen Feuchtgebietes werden durch den Nationalpark geschützt. Doch auch hier findet sich eine unbeschreibliche Artenvielfalt von Landtieren, Fischen und Reptilien. Zum Weltnaturerbe wurden die Everglades 1979 erklärt, werden aber auf der Roten Liste des Weltnaturerbes geführt, da diese Region aufgrund von Austrocknung und Verschmutzung gefährdet sei. Dies kommt vor allem daher, dass das Wasser der Everglades gereinigt und als Trinkwasser für umliegenden Gegenden (wie z.B. Miami) genutzt wird.

Die gesamten Everglades reichen von der südlichsten Spitze der Halbinsel bis zum Lake Okeechobee im Norden und sind als „Grasfluss“ bekannt. Dieser Name ergibt sich daher, dass das Wasser der „Flusses“ häufig so niedrig ist, dass Gras dort ohne Probleme wachsen kann und das Ganze eher wie eine überflutete Wiese aussieht. Dennoch fließt der Strom ca. 1 Meter pro Stunde.

Alligatoren und Krokodile in freier Wildbahn – ein Publikumsmagnet

Besonders bekannt und beliebt sind die Everglades jedoch für ihr freilebenden Tierarten, die teilweise aus nächster Nähe beobachtet werden können. So können Besucher beispielsweise Seekühe, Schlangen oder Pumas entdecken. Auch die einzigen freilebenden Flamingos der USA fühlen sich im seichten Wasser der Everglades zu Hause. Ein besonderes Hightlight ist es, wenn man einen der typischen Everglades-Krokodile oder Alligatoren zu Gesicht bekommt, denn nur hier leben sowohl Krokodile als auch Alligatoren. Zumeist meiden Sie die Menschen, doch aus sicherer Entfernung lassen Sie sich erkennen und sogar auf Bildern ablichten. Auch eine Reihe Vögel hat sich in der Sumpflandschaft ein Heim geschaffen. Ibisse, Pelikane, Kormorane und Störche drehen über den Besuchern ihr Runden, immer auf der Lauer nach einigen Leckerbissen. Das Füttern der Tiere ist jedoch strengstens verboten und wird mit hohen Geldstrafen geahndet. Ein eher ungern gesehener Gast ist die 1980 aus Asien eigeschleppte Tigerphyton. Sie tötet und frisst viele der dort lebenden Säugetiere und rottet diese in den Everglades Stück für Stück aus. Der Bestand der Waschbären, Luchse und Opossums ging bereits um über 90% zurück. Dadurch wird vermutet, dass Schildkröten sich unkontrolliert vermehren, da die Wäschbären die Eier nicht mehr fressen. Es wird versucht die Tigerphyton auszurotten, um den Tierbestand des Nationalparks weiterhin gewährleisten zu können, die Chancen stehen laut Parkschützern und Biologen allerdings schlecht. Insgesamt beherbergen die Everglades momentan rund 350 Vogelarten. Außerdem wurden bereits 300 verschiedene Salz- und Süßwasserfische, 40 Säugetier- sowie 50 Reptilarten entdeckt.

 

Unruhen in den USA nach Tod eines Jugendlichen

Am Samstagnachmittag wurde der 18-jährige, schwarze US-Amerikaner Michael Brown durch eine Polizeikugel getötet. Genauere Umstände des Vorfalles seien jedoch nicht bekannt. Dieser Vorfall löste heftige Unruhen in den USA aus.

Es heißt, dass der Jugendliche Brown in einem Polizeiauto gesessen habe als es zu einem Kampf kam. Im Anschluss fielen mehrere Schüsse, bevor der zuständige Polizeibeamte das Auto verlassen habe. Laut einem Zeugen habe das Opfer Brown die Arme gehoben, um dem Polizisten zu zeigen, dass er unbewaffnet war. Tatort war ein Vorort der Stadt St. Louis in Missouri.

Bis zum frühen Dienstagmorgen hat die Polizei Demonstranten festgenommen, sowie Tränengas gegen diese eingesetzt. Die Menschen warten auf Gerechtigkeit und stiften Unruhen in dem kleinen Vorort. Erinnerungen an einen 2012 geschehenen Fall treiben diese Unruhen weiter an. 2012 war ein schwarzer Jugendlicher im Alter von nur 17 Jahren von einer privat organisierten Bürgerwehr im Bundesstaat Florida erschossen. Vor einem Jahr flammten die erloschenen Proteste wieder auf, als der Täter mit der Begründung zur Notwehr freigesprochen wurde.

Die Familie Browns wird nun mit einem Anwalt gegen die Polizei angehen. Sie wählten den gleichen Anwalt, wie zwei Jahre zuvor die Familie des 17-jährigen Jugendlichen.

Kalifornien – California, here we come!

Weiße Strände, Palmen, Sonne und strahlend blauer Himmel, so stellen sich viele den „Golden State“ Kalifornien vor. Doch der flächenmäßig drittgrößte Bundesstaat der USA hat noch viel mehr zu bieten. Der im Westen des Landes liegende Bundesstaat ist außerdem der mit Abstand bevölkerungsreichste Staat Amerikas.

Besonders populär ist der Staat aber durch die vielen Schönen und Reichen geworden, die sich in den Jahren im sonnigen Kalifornien ein Zuhause suchten. Der Aufschwung ergab sich vor allem, als in den 1920er Jahren die Filmstudios von Hollywood entstanden. Aber auch schon vorher wuchs die Bevölkerung mit dem Bau der Route 66, die Kalifornien mit dem Rest des Landes verband. Heute ist Kalifornien mit seinen großen Städten wie San Francisco, Los Angeles (zweitgrößte Stadt der USA), San Diego oder Sacramento eine Touristenhochburg, die jedes Jahr mehrere Millionen Besucher anzieht.

Kalifornien grenzt an Baja California, einen mexikanischen Staat im Süden. Im Westen beschert der Pazifische Ozean dem „Golden State“ seine traumhaften Strände. Ebenso grenzt es an die Staaten Nevada, Oregon und Arizona. In Kalifornien werden Regionen wie zum Beispiel die Kaskadenkette, das Küstengebirge, das Kalifornische Längstal, Sierra Nevada oder auch die Colorado Wüste unterschieden.

Dank diesen und noch vielen weiteren Regionen bietet „California“ ein Spektrum an Naturschauspielen, wie es kaum in einem anderen Staat der USA vorkommt. Deswegen beherbergt Kalifornien auch viele Nationalparks, die meisten National Monuments aller US-Staaten sowie eine Vielzahl an State Parks, die einen Einblick in die Vielfältigkeit der Natur geben.

Die Nationalparks bieten die Möglichkeit tiefe Wälder, hohe Berge, klares Wasser und atemberaubende Wüsten zu besuchen und sich von der Natur verzaubern zu lassen. Neben den bekannten Parks wie das Death Valley, den Yosemite und den Redwood Nationalpark finden sich hier auch noch der Pinnacles-, Lassen-Volcanic- und der Joshua Tree Nationalpark. Auch der Sequoia-&-Kings-Canyon Park und der Channel-Island-Nationalpark ziehen jedes Jahr Besucherströme in Massen an.

Neben den ganzen Touristen, die das ganze Jahr über Nationalparks und Städte Kaliforniens bewundern, gibt es noch 37.253.956 Menschen, die einen festen Wohnsitz im Staat verbuchen können. Diese Masse an Einwohnern verteilt sich auf 13.174.781 Haushalte. Damit leben etwa 12% aller US-Amerikaner in dem Staat Kalifornien. California ist ein Ort der Zusammenkunft, denn hier stoßen viele Nationalitäten und Herkünfte aufeinander.

So sind beispielsweise 25% der Kalifornier mexikanischer Abstammung, 12,3% Asiaten sowie 6,2% Afro-Amerikaner. Mit 10% sind ist die Einwohner mit deutscher Herkunft die größte Gruppe der weißen Einwohner. Gefolgt werden sie von Irisch- (7,8%), Englisch- (7,1%) und Italienischabstämmigen (4,3%). Amtssprache ist Englisch, 25,8% der Einwohner sprechen jedoch Spanisch als Muttersprache. Die Einwohnerzahl Kaliforniens steigt seit Jahren stetig an (von 200-2010 um 10%), was Kalifornien zu einem großen Problem der Trinkwasserversorgung bringt. Aufgrund der großen Masse an Personen und dem heißen Klima werden die natürlichen Ressourcen besonders schnell aufgebraucht. Daher ist die Wasserversorgung ein wichtiges Thema in der Politik Kaliforniens.

Rezept: Amerikaner

Heute habe ich ein Rezept für euch für leckere Amerikaner in den Nationalfarben Amerikas. Die kleinen, süßen Kuchen sind in den USA unbekannt. Doch wieso gibt es bei uns Kuchen, die nach den Einwohnern Amerikas benannt sind, wenn diese sie nicht einmal kennen?

Eine Antwort darauf ist nur schwer zu geben, da der Ursprung des Namens nicht belegt ist. Es gibt jedoch vier Theorien zur Bildung des Namens.

1. Bei der ersten heißt es, dass in Deutschland verbliebene Soldaten nach dem zweiten Weltkrieg die Zutaten für einen typischen amerikanischen „Cake“ nicht erwerben konnten und daher den Amerikaner kreierten.

2. Als das amerikanische Gebäck „Black and White Cookies“ in den 50er Jahren nach Deutschland kam, konnten diese den Namen nicht aussprechen und nannten das Gebäck schlicht „Amerikaner“.

3. Im Gebäck wird Ammoniumhydrogencarbonat verwendet, einige vermuten, dass der Name sich von dieser Zutat ableitet.

4. Der Name stammt von der Form der Brodie-Helme, welche die US-Armee im ersten Weltkrieg trug.

Welche Theorie nun wirklich stimmt, weiß niemand so genau. Doch genug erklärt, was es mit den Amerikanern auf sich hat. Schnell zum Rezept:

Zutaten:

100g Margarine                                                100g Zucker
1 Pck. Vanillezucker                                        1 Prise Salz
2 Eier                                                                           1 Pck. Vanillepudding
4 EL Milch                                                                250g Mehl
3 TL Backpulver

Puderzucker, Schokolade, Erdbeeren, Blaubeeren, Gummibärchen und viele weitere Sachen, können je nach Geschmack zum Verzieren eingesetzt werden.

Aus allen neun Zutaten einen Rührteig herstellen und mit Hilfe von Löffeln kleine Häufchen auf ein Backblech setzen. Die Amerikaner bei 200° Grad 15 Minuten im Backofen backen.
Zum Verzieren den Puderzucker mit etwas Wasser vermischen und die erkalteten Amerikaner damit bestreichen. Früchte oder Süßigkeiten auf die Puderzuckerglasur drücken und trocknen lassen. Mit verschiedenen Belägen lassen sch tolle Muster legen. Ich habe mich für Amerika-Amerikaner entschieden und sie in den Nationalfarben belegt

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The reception – die Hochzeitsfeier

Nach der Hochzeitszeremonie soll das freudige Ereignis natürlich gebührend gefeiert werden. Die Art und Weise der Hochzeitsfeier (in den USA wedding reception genannt) unterscheidet sich jedoch teils stark von den deutschen Feiern und Partys, welche im Anschluss an die kirchliche (oder auch standesamtliche) Trauung folgen. Welche Unterschiede das genau sind, könnt Ihr hier lesen.

Es fängt zunächst damit an, dass das Hochzeitspaar erst einmal für eine Zeit verschwindet. Es ist an der Zeit die Hochzeitsfotos zu schießen. Dieses wird nur selten vor der Trauung gemacht, da es in Amerika der Brauch ist, dass der Bräutigam seine Braut erst vor dem Traualtar sehen darf. Die geladenen Gäste warten in dieser zeit geduldig, mit einem Glas Sekt oder Wein in der Hand, auf das Jubelpaar. Eventuell stehen bereits einige Snacks oder Aperetifs bereit, um die hungrige Meute zu besänftigen.

Sind die Fotos im Kasten, geht es mit dem Hochzeitsmenü weiter. Ob das Essen an den Tisch gebracht oder auf einem geräumigen Buffet serviert wird, hängt dabei ganz mit den Wünschen des Brautpaares zusammen. Ein typisches, traditionelles Hochzeitsessen gibt es in den USA übrigens nicht. Erlaubt ist, was schmeckt. Ob italienisch, mexikanisch, chinesisch oder amerikanisch, die Auswahl der Restaurants und Catering Services in den USA ist enorm.

Nach dem Essen folgt schon ein weiterer, der vielleicht bekannteste amerikanische Brauch der Hochzeitsfeier, dem Anschneiden der Hochzeitstorte. Zwar findet dieser Brauch auch in Deutschland mehr und mehr Anhänger, doch gibt es auch hier nocht oft Feiern ohne einen Kuchen sondern mit gewöhnlichem Dessert wie Eis oder Pudding. In den USA wäre dies fast undenkbar. Das Anschneiden des Kuchens ist für das Brautpaar sowie die Gäste eines der Highlights des Abends, denn es symbolisiert den Neuanfang des gemeinsamen Lebens.

Nach der Ankündigung versammeln sich die Gäste rund um die (meist mehrstöckige und aufwendig dekorierte) Torte. Die Torte schließt zumeist mit einem „Cake Topper“ ab, einem Kuchenaufsatz in Form eines Brautpaares, welches das Paar als Erinnerung mit nach Hause nehmen und ins Regal stellen kann. Beim Anschneiden hat die Braut ihre Hand unten auf dem Messer, der Bräutigam legt seine darüber. Das Messer sowie der Tortenheber sind oft eigens für die Hochzeitstorte gekauft oder wertvolle Familienerbstücke, die von Hochzeit zu Hochzeit weitergereicht werden. Nach dem Anschneiden steht aber noch das gegenseitige Füttern auf dem Programm. Ob nur jeweils eine Gabel voll, oder das ganze Tortenstück vor dem Publikum vernascht wird, ist dem Jubelpaar überlassen. Wer es gerne etwas frecher mag, der kann seinem Partner den Kuchen auch ins Gesicht schmieren. Dieses gegenseitige Füttern und Beschmieren sind ein großer Spaß für alle Gäste.
(Ein kleiner Tipp: In den USA wird in der Regel ein Stück des Kuchens aufgehoben und eingefroren. Am ersten Jahrestag wird dieses dann wieder herausgeholt und gegessen. Ob es dann noch schmeckt, ist die eine Frage. Mit Sicherheit bringt es viele schöne Erinnerungen an die Hochzeit zurück)

Natürlich darf auch der Tanz auf einer „typischen“ amerikanischen Hochzeit nicht fehlen. Eröffnet wird dieser, wie in Deutschland auch, mit dem Ehrentanz des Hochzeitspaares. In den USA steht aber auch ein Vater-Tochter-Tanz immer wieder auf dem Programm einer Hochzeitsfeier. Kleine Spiele und Rätsel, die die Gäste rund um das Jubelpaar lösen können, sorgen für eine nette Abwechslung zwischendurch.

Der wohl größte Unterschied zwischen einer deutschen und einer amerikanischen Hochzeit ist wohl die Dauer der Party. Während in Deutschland die Hochzeitsfeier in den Regel vom früher Abend bis tief in die Nacht stattfinden kann, bieten viele Locations nur eine begrenzte Dauer an. Diese beträgt oft vier Stunden und kann gegen eine Aufpreis etwas verlängert werden. Vier Stunden bedeutet also auch heiraten und feiern im Schnelldurchlauf, da das Essen, das Kuchenanschneiden, Tanzen und Spiele in dieser kurzen Zeit untergebracht werden möchten. Aufgrund dieser kurzen, begrenzten Zeit verlassen die meisten Hochzeitsgäste die Reception (Feier) zeitgleich mit dem Brautpaar. Daher werden diese noch oft mit Seifenblasen, Wunderkerzen oder Lampions verabschiedet, bevor sich die Hochzeitsgesellschaft auflöst.

Las Vegas

„Welcome to fabulous Las Vegas!“

40 Millionen Touristen lesen diesen Satz jedes Jahr auf dem bekannten Schild vor der Stadt, denn Las Vegas ist ein beliebtes Urlaubsziel. Bekannt ist Vegas für sein Nachtleben, seine unzähligen Casinos und die bunten Lichter, die die Stadt auch in der Nacht schrill, bunt und hell erscheinen lassen.

Eine Oase in der Wüste

Las Vegas liegt im US-Bundesstaat Nevada. Mit 583.756 (Stand 2010) Einwohnern auf 340 qm Fläche ist es somit auch die größte Stadt Nevadas sowie Verwaltungssitz des Clark County. Umgeben von trockener Wüste ist Las Vegas eine schillernde und schrille Oase in Nevada.

Aufgrund seiner Quellen war Vegas zunächst ein willkommener Zwischenstopp für Wagen und die Eisenbahn auf dem Weg zwischen Kalifornien und New Mexiko. Für die Entwicklung der Stadt war dann das Jahr 1931 ausschlaggebend. Hier wurde das Glücksspiel im Staat legalisiert und 1940 wurden die ersten Hotels mit integrierten Spielcasinos gebaut. Über die Jahre entwickelte sich „Fabulous Las Vegas“ zu einer Stadt, die von Gansterbossen kontrolliert wurde und mehr und mehr herunterkam. Die Stadt bekam die Spitznamen „Sin City“, also Stadt der Sünde, da hier Casinos, Strip Lokale und illegale Prostitution Alltag waren. 1979 flogen die korrupten Machenschaften auf, als ein Geldkurier am Flughafen Kansas City mit 80.000 Dollar gefasst wurde.

Glück und Sünde in Las Vegas

Steve Wynn eröffnete 1989 das Mirage, ein weltbekanntes Hotel, welches durch Shows wie beispielsweise von Sigfried & Roy erneuten Glanz zurück in die Metropole brachte. Im Moment versucht die Stadt Las Vegas ihren Ruf von der „Sin City“ zu einem familienfreundlichen Urlaubsort zu wandeln. Doch trotz der vielen Angebote für Familien und Kinder sind auch heute noch Spiel und Prostitution Alltag in Vegas.

Durch seine vielen Casinos, Bars und Lokale ist Las Vegas aber auch ein Pflaster für Stars und solche, die es einmal werden wollen. Mit Künstlern wie Elvis Presley, Frank Sinatra, Celine Dion oder Johnny Cash waren schon einige Berühmtheiten in der Stadt in der Wüste tätig.

Doch nicht nur Berühmtheiten finden den Weg in die Stadt, auch bekannte Bauwerke werden gerne von den Hotels als Touristenattraktion nachgebaut. So finden sich in Vegas beispielsweise eine kleine Version des Eiffelturms sowie die Nachbildung der Freiheitsstatue.

Heiraten im Schnelldurchlauf? Na klar!

Einen weiteren Reiz bietet die große Anzahl an Wedding Chapels, Heiratskapellen, die dank unkomplizierter Gesetze zur Eheschließung in Las Vegas zu finden sind. Vegas ist bekannt für schrille, kitschige und Hochzeiten im Schnelldurchlauf. Von einem singenden Elvis-Double getraut werden? In Las Vegas kein Problem. Grade diese Einzigartigkeit macht die Hochzeiten beliebt bei Amerikanern und Touristen aus anderen Ländern der Welt, so dass sich teilweise Schlangen von Brautpaaren vor den Kapellen bilden.

Problem der Wasserversorgung

Heute hat Las Vegas neben dem schillernden Nachtleben und dem Glanz der schicken Hotels aber auch mit schweren Problemen zu kämpfen. Da die Stadt inmitten einer Wüste liegt, ist Trinkwasser knapp. 90% des Wassers kommen aus dem Lake Mead, wessen Wasserspiegel seit 1999 um mehr als 30 Meter gesunken ist. Dennoch ist die Wasserversorgung, trotz explodierender Bevölkerungszahlen und der zahlreichen Touristen jährlich, für weitere 20 Jahre gesichert.