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Unruhen in den USA nach Tod eines Jugendlichen

Am Samstagnachmittag wurde der 18-jährige, schwarze US-Amerikaner Michael Brown durch eine Polizeikugel getötet. Genauere Umstände des Vorfalles seien jedoch nicht bekannt. Dieser Vorfall löste heftige Unruhen in den USA aus.

Es heißt, dass der Jugendliche Brown in einem Polizeiauto gesessen habe als es zu einem Kampf kam. Im Anschluss fielen mehrere Schüsse, bevor der zuständige Polizeibeamte das Auto verlassen habe. Laut einem Zeugen habe das Opfer Brown die Arme gehoben, um dem Polizisten zu zeigen, dass er unbewaffnet war. Tatort war ein Vorort der Stadt St. Louis in Missouri.

Bis zum frühen Dienstagmorgen hat die Polizei Demonstranten festgenommen, sowie Tränengas gegen diese eingesetzt. Die Menschen warten auf Gerechtigkeit und stiften Unruhen in dem kleinen Vorort. Erinnerungen an einen 2012 geschehenen Fall treiben diese Unruhen weiter an. 2012 war ein schwarzer Jugendlicher im Alter von nur 17 Jahren von einer privat organisierten Bürgerwehr im Bundesstaat Florida erschossen. Vor einem Jahr flammten die erloschenen Proteste wieder auf, als der Täter mit der Begründung zur Notwehr freigesprochen wurde.

Die Familie Browns wird nun mit einem Anwalt gegen die Polizei angehen. Sie wählten den gleichen Anwalt, wie zwei Jahre zuvor die Familie des 17-jährigen Jugendlichen.