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Artikel über den Bundesstaat Florida:

Phython in Florida

Auf einer Baustelle im Süden Floridas wurde eine Phyton-Schlange entdeckt. Das Tier misst stolze 3 Meter (10 feet) und wurde von einem Bauarbeiter am Dienstag Morgen entdeckt.

Als der Bauarbeiter die Schlange im Gebäude entdeckte, fing er sie und trug sie, wie sein Mitarbeiter Jimmy Raminez behauptete, nach draußen. Dort wurde sie von der „Florida Fish and Wildlife Conservation Commission“ eingefangen und weggebracht.

Natürlich sollte niemand eine Phython einfangen, denn diese können sehr giftig sein. Die in Süd-Florida entdeckte Schlange war jedoch eine Burmese phython, wessen Gift zwar schmerzhaft, aber nicht giftig ist.

Der Everglades-Nationalpark

Der Everglades-Nationalpark ist eine der großen Touristenattraktionen des US-Bundesstaates Florida. Der Park besteht aus sumpfigen Marschland und liegt im Tiefen Süden. Er gehört ebenfalls zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Everglades – Fakten zum berühmten Sumpfland Floridas
Sumpflandschaft in den Everglades

Sumpflandschaft in den Everglades

Eigentlich ist der Park nur ein kleiner Teil der sumpfigen Landschaft. Lediglich 20% des ursprünglichen Feuchtgebietes werden durch den Nationalpark geschützt. Doch auch hier findet sich eine unbeschreibliche Artenvielfalt von Landtieren, Fischen und Reptilien. Zum Weltnaturerbe wurden die Everglades 1979 erklärt, werden aber auf der Roten Liste des Weltnaturerbes geführt, da diese Region aufgrund von Austrocknung und Verschmutzung gefährdet sei. Dies kommt vor allem daher, dass das Wasser der Everglades gereinigt und als Trinkwasser für umliegenden Gegenden (wie z.B. Miami) genutzt wird.

Die gesamten Everglades reichen von der südlichsten Spitze der Halbinsel bis zum Lake Okeechobee im Norden und sind als „Grasfluss“ bekannt. Dieser Name ergibt sich daher, dass das Wasser der „Flusses“ häufig so niedrig ist, dass Gras dort ohne Probleme wachsen kann und das Ganze eher wie eine überflutete Wiese aussieht. Dennoch fließt der Strom ca. 1 Meter pro Stunde.

Alligatoren und Krokodile in freier Wildbahn – ein Publikumsmagnet
Ein Alligator in freier Wildbahn

Ein Alligator in freier Wildbahn

Besonders bekannt und beliebt sind die Everglades jedoch für ihr freilebenden Tierarten, die teilweise aus nächster Nähe beobachtet werden können. So können Besucher beispielsweise Seekühe, Schlangen oder Pumas entdecken. Auch die einzigen freilebenden Flamingos der USA fühlen sich im seichten Wasser der Everglades zu Hause. Ein besonderes Hightlight ist es, wenn man einen der typischen Everglades-Krokodile oder Alligatoren zu Gesicht bekommt, denn nur hier leben sowohl Krokodile als auch Alligatoren. Zumeist meiden Sie die Menschen, doch aus sicherer Entfernung lassen Sie sich erkennen und sogar auf Bildern ablichten. Auch eine Reihe Vögel hat sich in der Sumpflandschaft ein Heim geschaffen. Ibisse, Pelikane, Kormorane und Störche drehen über den Besuchern ihr Runden, immer auf der Lauer nach einigen Leckerbissen. Das Füttern der Tiere ist jedoch strengstens verboten und wird mit hohen Geldstrafen geahndet. Ein eher ungern gesehener Gast ist die 1980 aus Asien eigeschleppte Tigerphyton. Sie tötet und frisst viele der dort lebenden Säugetiere und rottet diese in den Everglades Stück für Stück aus. Der Bestand der Waschbären, Luchse und Opossums ging bereits um über 90% zurück. Dadurch wird vermutet, dass Schildkröten sich unkontrolliert vermehren, da die Wäschbären die Eier nicht mehr fressen. Es wird versucht die Tigerphyton auszurotten, um den Tierbestand des Nationalparks weiterhin gewährleisten zu können, die Chancen stehen laut Parkschützern und Biologen allerdings schlecht. Insgesamt beherbergen die Everglades momentan rund 350 Vogelarten. Außerdem wurden bereits 300 verschiedene Salz- und Süßwasserfische, 40 Säugetier- sowie 50 Reptilarten entdeckt.

 

Florida – Ein Platz an der Sonne

Der Golf von Mexiko

Der Golf von Mexiko

Bei dem doch recht regnerischen Frühlingsanfang in Deutschland, kann einem schon einmal das Fernweh überfallen. In Amerika locken viele schöne sonnige Plätze, doch einer hat es sogar zu seinem Namen gemacht. Florida – „The Sunshine State“ heißt es offiziell. Und es ist wahr, in Florida lacht die Sonne wirklich sehr häufig. Im Süden des Staates, in Key West, kommt es von April bis Juni, durchschnittlich zu 11 Sonnenstunden am Tag. Was sich für uns Deutschen wie das Paradies anhört, ist für die Floridianer Wirklichkeit. Auch ich hatte bereits das Vergnügen den Sonnenschein-Staat besuchen zu dürfen. Für mich ging es allerdings an den Golf von Mexiko.

Hier erwarteten mich traumhaft blaues Wasser, super schöne Sonne und entspannte, fröhliche Menschen. Und das, obwohl ich schon im Florida bereits im März besuchte, als Deutschland noch unter einer dicken Schneedecke lag. Ein kleines Highlight für die jüngeren Besucher war in dieser Zeit der alljährliche „Spring Break“. In Panama City treffen sich dann Schüler und Studenten und feiern ihre Frühlingsferien ausgelassen am Strand, auf den Straßen und in den Bars. Es war wirklich eine Erfahrung wert.

Alligatoren

Alligatoren

Ich kann nur jedem einen Urlaubstrip nach Florida empfehlen, durch die Sonne und Ausgelassenheit der Bewohner erhält man hier ein besonderes Urlaubsfeeling. Außerdem hat man die Chance einiges zu sehen und zu erleben. Wie wäre es mit einem Foto mit Mickey Mouse und Donald Duck vor dem berühmten Cinderella Schloss (welches übrigens dem deutschen Schloss Neuschwanstein nachempfunden ist)? Mit einem Ausflug in das berühmteste Disney World in Orlando ist das möglich. Wer sich lieber mit der Flora und Fauna beschäftigt kann im Everglades-Nationalpark die floridianischen Tiere und Pflanzen bestaunen. Eine Reise in diese Gegenden des Staates stehen bei mir auf jeden Fall noch auf meiner ToDo-Liste. Wart Ihr schonmal in Florida? Was hat euch am Besten gefallen? Welche Gegenden empfielt Ihr besonders?