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Riskieren und Gewinnen! – Blogparade

Heute möchte ich erneut an einer Blogparade vom Blog: riskiereundgewinne.de teilnehmen. Diesmaliges Thema: Riskiere und Gewinne – das ist mein Motto. Viel Spaß bei meinem Beitrag.

Bei dem Thema fällt mir spontan ein Zitat von Berthold Brecht ein.

„Wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren.“

Ich finde mit diesem Zitat hat Brecht den Nagel auf den Kopf getroffen. Was wäre das Leben schon ohne jegliches Risiko? Können wir uns unseren Lebenstraum überhaupt ohne das Eingehen von einem gewissen Risiko erfüllen? Ich finde nicht. Wenn wir uns immer mit dem Erstbesten zufrieden geben, wissen wir ja gar nicht, was sonst noch auf uns warten. Wer einen Traum hat, sollte den Mut haben und auch für ihn kämpfen.

Sicherheit = Glück?

Dies war allerdings nicht immer meine Ansicht. Aufgewachsen in einem kleinen Dorf, in dem Jeder Jeden kennt war mir meine Zukunft imemr klar: Ein Job und Familie hier, in der Nähe aller meiner Freude, Verwandten und Bekannten. So hatte ich die absolute Sicherheit garantiert. An meiner Zukunft gab es für mich nie einen Grund zu zweifeln. Dann traf ich meinen Freund, was die Situation völlig verändert hat. Er brachte das Unbekannte, die Ungewissheit, aber auch Abenteuer und vor allem viel viel Glück in mein Leben. Durch ihn habe ich das erste Mal gemerkt: Da ist ja noch viel mehr in der Welt. Für mich ist klar: ich gehe mit ihm, ab in die weite Welt. Ob USA, Deutschland oder sonst wo, das werden wir sehen. Fest steht: mein bombensicherer Zukunftsplan hatte sich mit dem Entschluss in Luft aufgelöst.

Vielleicht klappt es nicht, aber was ist wenn doch?

Als ich meine Freunde und Verwandte mit der Nachricht überraschte, dass ich zu meinem Freund ziehen und daher Deutschland eventuell verlassen werde, waren diese erst einmal geschockt. Von allen Seiten hörte ich: Das ist ja verrückt, was machst du, wenn es alles nicht so verläuft, wie du es planst, oder wie du es dir wünschst? Hast du keine Angst? Was ist, wenn du in Amerika keinen Anschluss findest?

Natürlich verstehe ich die Ängste meiner Bekannten. Das ist ja auch selbstverständlich. Auch mir gingen nach meinem Entschluss einige Gedanken durch den Kopf. Aber schon nach kurzer Zeit merkte ich: die sind völlig unbegründet. Klar ist eine Auswanderung ein großer Schritt und eben auch ein großes Risiko. Aber meiner Meinung nach kann ich nur gewinnen, beruflich wie privat. Nach meinem Studium stehe ich auch im vermeintlich sicheren Deutschland vor der Jobsuche, was in den meisten Ländern nicht ohne Probleme verläuft. Selbst wenn die Auswanderung nicht klappen sollte (wovon ich jedoch nicht ausgehe), sehen die meisten Unternehmen die im Ausland verbrachte Zeit auf dem Lebenslauf  als Bereicherung an. Auch privat wird das Leben in einem anderen Land bestimmt eine Bereicherung im Leben. Neue Freunde, andere Kulturen, ein Abendteuer, welches ist garantiert niemals bereuen werde. Einige meiner Freunde hatten (und haben) außerdem noch Bedenken, dass ich vielleicht zu überstürzt handeln würde. Was wäre, wenn die Beziehung den großen Sprung von Fernbeziehung zu einer gemeinsamen Wohnung nicht verkraften würde? Auch hier fällt mir ein spontanes Zitat ein, welches ich zu dieser Blogparade sehr passend finde.

„It is a risk to love.
What if it doesn’t work out?
Ah, but what if it does?“
Peter Mc Williams

Dieses Zitat zeigt wie ich finde die Bedeutung vom Risiko in der Liebe besonders schön. Liebe ohne Risiko ist nicht möglich. Es kann immer etwas schief gehen oder etwas passieren. Doch ist nur die Angst vor dem Risiko es wert, den möglichen Hauptgewinn nicht zu beachten? Ich finde nicht! Ein bisschen Vernunft ist natürlich nie verkehrt, doch grade beim Thema der Liebe sollte man af sein Herz und nicht auf den Verstand hören. Wenn wir mit der getroffenen Entscheidung glücklich sind, steigt unser Selbstbewusstsein. Und dadurch verstummen zumeist auch die „bösen Stimmen“, die die Entscheidungen und das damit verbundene Risiko anzweifeln. Wer etwas gewinnen und rundum glücklich sein will, muss etwas riskieren – ob in der Liebe, im Beruf, nah oder fern.

Ich kann es jedenfalls kaum erwarten das Risiko einzugehen und meinem Freund in die USA (oder sonst-wo-hin) zu folgen! Riskiert etwas – und gewinnt die Welt! :)

 

Valentinstag

Rote Rosen am ValentienstagAm 14. Februar ist wieder Valentinstag. In Deutschland hält sich die Aufregung um den Tag der Liebe noch in Grenzen, während viele Amerikaner tief in ihren kitschigen Dekorationen kramen um ihr Haus in ein rosa-rot erstrahlen lassen zu können. Oft heißt es, dass der Valentinstag eine Erfindung der amerikanischen Blumen- und Pralinenhändler sei, und nun auch die deutschen Händler einen Nutzen aus dem Tag der Liebenden ziehen möchten. Aber stimmt das wirklich oder hat der „valentines day“ einen ganz anderen Ursprung?

Pralinen sind beliebte Geschenke Es wird vermutet, dass die Abstammung des Valentinstags wesentlich weiter zurück liegt. Papst Gelasius I. soll bereits 469 n. Chr. einen Gedenktag an Valentin Terni eingeführt haben. Einen christlichen Bischof, der gegen den Willen des Kaisers Paare traute, die eigentlich unverheiratet bleiben sollten (beispielsweise Soldaten). Er wurde 269 n. Chr. aufgrund seines christlichen Glaubens hingerichtet. Der Gedenktag entwickelte sich weiter und fand seinen Weg nach England. Hier schickten sich Paare Geschenke oder Karten. Durch die Auswanderung einiger Engländer fand der Brauch seinen Weg in die Vereinigten Staaten von Amerika. Hier gewann er an Popularität, Blumenhändler und Süßwarenindustrie begannen mit vermehrter Werbung vor dem Valentinstag. Heute ist der Tag besonders in den USA beliebt, findet aber auch immer mehr Anhänger im europäischen oder asiatischen Raum. In Japan verschenken die Frauen traditionell Schokolade an ihre Auserwählten. Einen Monat später, am White Day, erhalten sie im Gegenzug  weiße Schokolade von ihren Männern.

Hier noch einige Fakten zum Valentinstag:

  • Über das Jahr hindurch werden Blumen zumeist von Frauen gekauft. Am Valentinstag kaufen mit  ca. 75% wesentlich mehr Männer Blumen, als Frauen.
  • Die beliebteste Valentinsblume bleibt die Rose. Über 50 Millionen Stück werden am 14. Februar jährlich verkauft.
  • Auch Karten zum Valentinstag sind sehr beliebt. Fast 1 Billionen Grußkarten verschicken Liebende an Ehepartner, Familie und Freunde.
  • Amerikaner sind spendabel. Um die 100$ gibt ein Amerikaner im Durchschnitt für sein Valentinsgeschenk aus. Der Durchschnitt für die Geschenkepreise der Deutschen liegt zwischen 10 – 25€.

 

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