Schlagwort-Archiv: News

Deutscher Austauschschüler in den USA erschossen

Laut N24 wurde in der Nacht zum Sonntag ein 17-jähriger Austauschschüler im US-Bundesstaat Montana erschossen. Der Hausbesitzer, auf dessen Grundstück der Junge erschossen wurde, hat ihn für einen Einbrecher gehalten, der in seine Garage eindringen wollte. Daraufhin hatte er mit seiner Waffe auf den Jugendlichen gezielt und abgedrückt. Der Täter wurde vorrübergehend in der Stadt des Geschehens, Missoula, festgenommen und sitzt im Gefängnis.

Diese Tat ist in Amerika kein Einzelfall und es kommt immer mal wieder zu „versehentlichen“ Toten, die für Einbrecher gehalten und von den Hausbesitzern erschossen werden. Ob der Vorfall in Amerika für einen Aufruhr in der Waffenlobby sorgen wird, ist unklar. Fakt ist, dass er viele Deutsche erschüttern wird, die die amerikanische Waffenliebe allgemein sehr kritisch betrachten. Man kann nur hoffen, dass es in Amerika bald zu einem Umdenken kommt und Waffen für Privatpersonen nicht mehr zugänglich sind, bevor noch mehr unschuldige Menschen ihr Leben lassen müssen.

Homosexuelle schaffen weitere Schritte zur Gleichberechtigung

Einige Teile des Landes sind bereits weit fortgeschritten, wenn es um die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe geht. Dennoch sträuben sich noch einige Staaten vehement gegen Gesetze, die die Homo-Ehe eindeutig erlauben. Doch es ist ein Umschwung im Denken und Handeln vieler Amerikaner zu sehen.

So ist es Befürwortern gelungen, weitere Hürden zu nehmen. Im Staat Texas wurde am Mittwoch, den 26.02.2014 das Gesetz zum Verbot der Homo-Ehe für ungültig erklärt. Richter Garcias wies bei Urteilsverkündung af den in der Verfassung festgelegten Schutz der Gleichheit hin. In Texas sorgte die Aufhebung des Gesetzes für gemischte Positionen. Einige Gegner der gleichgeschlechtlichen Liebe wiesen darauf hin, dass sie weiter kämpfen würden, um Gesetze wie diese wieder ändern zu können. Auch Texas-Gouverneur Rick Perry lehnte die getrige Gesetzesänderung ab.

In Arizona wurde ebenfalls ein Gesetz gestoppt. Die Gouveneurin Jan Brewer machte sich dafür stark, ein Gesetz nicht durchzuführen, welches es Geschäftsleuten erlaubte hätte, aufgrund ihrer religiösen Einstellung Kunden, wie beispielsweise Homosexuelle abzulehnen und diese nicht zu bedienen. Sie gab zwar an, dass die Religion einen wichtigen Standpunkt im Staate Arizona hätte, die Nicht-Diskriminierung aber nicht darunter leiden dürfte.

Für Homosexuelle in den beiden betroffenen Staaten sind es wichtige Schritte in die richtige Richtung und einige äußerten sich bereits, weiter für die Gleichberechtigung zu kämpfen. Ich denke es ist eine wirklich gute Sache, dass jetzt auch in bisher eher „zurückliegenden“ Staaten etwas passiert. Es wird höchste Zeit! Eigentlisch schade, dass die USA, die sich gern als so weit entwickeltes Land präsentieren in solchen meiner Meinung wichtigen Schritten noch wesentlich weiter zurückliegen als manch anderes Land. Ich hoffe, dass die USA sich bald gänzlich von ihrem allzu konservativen Denken abwendet (nichts gegen Religiösität, doch ich denke, dass geht auch ohne Rechte der Menschen zu verletzen) und wir noch viele solcher Nachrichten zu hören bekommen.

 

 [Quellen: http://www.politico.com/story/2014/02/rick-perry-texas-gay-marriage-104000.html ;  http://www.bbc.com/news/world-us-canada-26363704 ]