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Blogparade: Was ist ein „perfekter“ Urlaub?

Diese Frage beschäftigt wohl einige Menschen jedes Jahr. Auf Anregung von Max Adler’s Blog „Strandgazette“ nun auch ich mich. Er fragt in seiner Blogparade welche Art von Urlaub, ob luxuriöse Pauschalreise oder individuelles Urlaubsabenteuer, wir bevorzugen. Da es in diesem Blog um Themen rund um die USA geht, werde ich mich auf die Reiseplanung rund um die USA konzentrieren.

Pauschalreisen sind zum Entspannen bestens geeignet

Pauschalreisen sind zum Entspannen bestens geeignet

Ich denke, dass beide Urlaubsreisen ihre Vor- aber natürlich auch Nachteile haben. Ein Pauschalurlaub ist immer sehr gut geeignet um auszuspannen, sich einfach einmal fallen zu lassen und den ganzen Stress der Arbeit und des Alltags zu vergessen. Nachteilig ist jedoch, dass man in der Regel an einen Ort gebunden ist und sich höchstens durch, von der Reiseagentur organisierte, Veranstaltungen im jeweiligen Land bewegt und Sehenswürdigkeiten und Kultur kennen lernt.

Bei einem individuell geplanten Urlaub, ob mit dem Auto oder Wohnwagen quer durchs Land oder einfach eine selbst geplante Rundreise mit verschiedenen Zielen in den USA, liegt der große Vorteil darin, dass man viel vom Land sieht. Da man selbst auf der Straße unterwegs ist und man nicht mit Vollpension verpflegt wird und sich selber versorgen muss, kommt man schnell mit Einheimischen in Kontakt. Genau durch diese Beziehungen besteht die Chance das jeweilige Ziel von einem ganz anderen Standpunkt zu sehen und die Kultur zu erleben. Dies ist eine ganz besondere Erfahrung, wodurch besondere Erinnerungen gesammelt werden können. Nachteilig ist natürlich, dass vieles selber geplant und organisiert werden muss und es auch während des Trips noch zu Stress kommen kann.

Die Golden Gate Bridge in San Francisco

Die Golden Gate Bridge in San Francisco

Die USA ist ein wunderschönes Land, welches vielfältig ist und eine Menge Kulturen und Menschen miteinander vereint. Berühmt sind die Vereinten Staaten für die großflächige, atemberaumende Natur, und Ihre abwechslungsreiche Artenvielfalt. Daher denke ich, dass die USA ein Land sind, in dem sich eine individuelle Reise, wie beispielsweise ein Road Trip, unbedingt lohnt.  Die USA bietet vielfältige Ziele für jeden Geschmack. Sonnige Strände und große Metropolen an der Westküste, Naturschauspiele und Nationalparks überall im Land oder geschichtliche Schauplätze an der Ostküste.

Um dennoch eine ruhige Reise zu verleben und neben den vielen Zielen auch etwas Entspannung zu erleben, ist die Planung das A und O. Schon lang vorher sollten Reiseführer gewälzt werden (Tipp: Lonely Planet bietet tolle Tipps und Tricks, abseits vom Tourismus – gar nicht so teuer bei Amazon), Stadtkarten studiert und sich über Nächtigungsmöglichkeiten informiert werden. Hilfreich sind dabei auch Erfahrungsberichte von anderen Reisenden, diese findet man im Internet in Hülle und Fülle. So kann der Stress minimiert und die Reise genossen werden. Autos oder Campingwagen mieten muss übrigens gar nicht so teuer sein. Auf vielen Internetportalen finden sich tolle Angebote für Camper und Mietwagen.

Road Trip durch die USA

Road Trip durch die USA

Leider muss ich gestehen, dass ich bisher noch keinen Road Trip durch die USA machen konnte. Da ich jedoch nicht in Hotels sondern bei Freunden übernachtet habe, hatte ich auch die Gelegenheit die amerikanische Kultur von ganz nah zu erleben. Dennoch ist es ein großer Wunsch von mir, einen solchen Trip, zum Beispiel ein Stück der Route 66 entlang zu fahren, zu machen. Natürlich kann ich auch Pauschalurlauben etwas abgewinnen (wer lässt sich nicht gern rund um die Uhr verwöhnen?), doch ich denke das werde ich machen, wenn längere Wanderungen aufgrund des Alters schwerer werden und stundenlanges Fahren im engen Auto zur Tortur wird. Solange bin ich jederzeit für einen selbstgeplanten Trip durch die endlosen Weiten der USA zu haben.

Wart Ihr schon einmal in den USA? Als Pauschaltourist? Selbst organisiert? Oder vielleicht sogar einem anderen Grund, wie Arbeit, Studium, Au Pair?

Blogparade: Nachhaltigkeit auf Reisen

Heute möchte ich mich an der Blogparade von dem Blog „mee(h)r erleben“ teilnehmen. Dabei geht es um die persönliche Einstellung zum Thema „Nachhaltigkeit auf Reisen“. Die Blogparade von mee(h)r erleben findet Ihr hier.

Nachhaltiges Reisen – was ist das?

Zunächst einmal, was ist eigentlich nachhaltiges Reisen? Nachhaltigkeit bedeutet, dass nur so viele Rohstoffe verbraucht werden, wie auch nachwachsen. Wer also einen Baum fällt, muss auch einen Neuen pflanzen. Beim Reisen fällen wir manchmal so einige Bäume, ohne diese „zu ersetzen“. Allein durch Flugzeuge, Autos oder sonstige Verkehrsmittel und das dadurch freigesetzte CO₂ leidet unsere Umwelt. Doch kann man überhaupt nachhaltig Reisen?

DSC03698Bevor ich in die USA geflogen bin, habe ich mir tatsächlich Gedanken um die Umwelt gemacht, was aber auch wohl mit meinem Schwerpunkt des Studiums (Ökologie und Nachhaltigkeit) zu tun hat. Mir wurde viel bewusster, wie viele Flugzeuge eigentlich täglich rund um die Welt über unsere Köpfe hinwegfliegen. Zwar wird stetig an der Verringerung des Ausstoßes der Flugzeuge gearbeitet, doch es kommen auch immer mehr Flugzeuge hinzu. Diese Menge an CO₂, die täglich ausgestoßen wird, ist nur schwer wieder aufzufangen. Schwer, doch nicht unmöglich.

Was kann ich tun?

Wer eine Reise in die USA plant, kommt um den CO₂-Ausstoß durch das Flugzeug nur schwer herum. Allerdings gibt es immer öfter Anbieter von Ausgleichzahlungen, bei denen ein sogenannter „Ablassbrief“ erworben werden kann. Die Höhe Preise errechnet sich aus den Flugmeilen und dem damit verbundenen CO₂-Ausstoß. Das gezahlte Geld wird wiederrum in verschiedene Umwelt-Projekte investiert. Ein Anbieter dieser Ausgleichszahlungen ist beispielsweise Atmosfair.de. Ich finde diese Projekte sind eine tolle Idee, grade für Personen, die gern die Umwelt schützen möchten, aber zum Beispiel durch den Beruf gezwungen sind, längere Flugreisen auf sich zu nehmen.

Wer auf Öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen kann, sollte dies tun, denn sie sind ebenfalls eine gute Sache und helfen der Umwelt. Doch in den USA ist das Streckennetz oft nur mäßig ausgebaut und daher viele Urlauber auf einen Mietwagen angewiesen. Auch Bio-Sprit wie E10 oder ähnliches konnte sich noch nicht in den USA durchsetzen. Daher denke ich, dass Reisen in die USA (und auch andere weiter entfernte Länder) nur mäßig nachhaltig gestaltet werden können. Wer wirklich ein striktes nachhaltiges Leben mit einer sehr geringen CO₂-Bilanz führt, sollte daher auf das Fliegen verzichten und Busse und Züge vorziehen.

Nachhaltigkeit geht uns Alle was an!

Dennoch kann jeder, egal in welchem Land er Urlaub macht, darauf achten, dass die Umwelt bewahrt und geschützt wird. Die Natur, in denen die Ferienlandschaften erbaut wurden, sollte mit höchster Achtung behandelt werden. Wenn sich jeder daran hält und seinen eigenen Müll nicht in der Umwelt entsorgt, hilft man, dass die Ferienparadiese länger ihre Schönheit behalten und auch noch Generationen nach uns die gleichen Naturwunderwerke in der selben Pracht betrachten können.

Nachhaltigkeit und Reisen ist daher, wie ich finde ein kompliziertes Thema, aber auch eine Herausforderung. Nicht nur an die Fluggesellschaften und die Tourismusbranche, sondern auch an jeden einzelnen Urlauber. Wenn alle an einem Strang ziehen, kann der Bereich Tourismus und der Bereich Nachhaltigkeit immer enger zusammenrücken.