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Kalifornien – California, here we come!

Weiße Strände, Palmen, Sonne und strahlend blauer Himmel, so stellen sich viele den „Golden State“ Kalifornien vor. Doch der flächenmäßig drittgrößte Bundesstaat der USA hat noch viel mehr zu bieten. Der im Westen des Landes liegende Bundesstaat ist außerdem der mit Abstand bevölkerungsreichste Staat Amerikas.

Die Route 66 verbindet große Teile Amerikas miteinander

Die Route 66 verbindet große Teile Amerikas miteinander

Besonders populär ist der Staat aber durch die vielen Schönen und Reichen geworden, die sich in den Jahren im sonnigen Kalifornien ein Zuhause suchten. Der Aufschwung ergab sich vor allem, als in den 1920er Jahren die Filmstudios von Hollywood entstanden. Aber auch schon vorher wuchs die Bevölkerung mit dem Bau der Route 66, die Kalifornien mit dem Rest des Landes verband. Heute ist Kalifornien mit seinen großen Städten wie San Francisco, Los Angeles (zweitgrößte Stadt der USA), San Diego oder Sacramento eine Touristenhochburg, die jedes Jahr mehrere Millionen Besucher anzieht.

Kalifornien grenzt an Baja California, einen mexikanischen Staat im Süden. Im Westen beschert der Pazifische Ozean dem „Golden State“ seine traumhaften Strände. Ebenso grenzt es an die Staaten Nevada, Oregon und Arizona. In Kalifornien werden Regionen wie zum Beispiel die Kaskadenkette, das Küstengebirge, das Kalifornische Längstal, Sierra Nevada oder auch die Colorado Wüste unterschieden.

Dank diesen und noch vielen weiteren Regionen bietet „California“ ein Spektrum an Naturschauspielen, wie es kaum in einem anderen Staat der USA vorkommt. Deswegen beherbergt Kalifornien auch viele Nationalparks, die meisten National Monuments aller US-Staaten sowie eine Vielzahl an State Parks, die einen Einblick in die Vielfältigkeit der Natur geben.

Yosemite-Nationalpark

Yosemite-Nationalpark

Die Nationalparks bieten die Möglichkeit tiefe Wälder, hohe Berge, klares Wasser und atemberaubende Wüsten zu besuchen und sich von der Natur verzaubern zu lassen. Neben den bekannten Parks wie das Death Valley, den Yosemite und den Redwood Nationalpark finden sich hier auch noch der Pinnacles-, Lassen-Volcanic- und der Joshua Tree Nationalpark. Auch der Sequoia-&-Kings-Canyon Park und der Channel-Island-Nationalpark ziehen jedes Jahr Besucherströme in Massen an.

Neben den ganzen Touristen, die das ganze Jahr über Nationalparks und Städte Kaliforniens bewundern, gibt es noch 37.253.956 Menschen, die einen festen Wohnsitz im Staat verbuchen können. Diese Masse an Einwohnern verteilt sich auf 13.174.781 Haushalte. Damit leben etwa 12% aller US-Amerikaner in dem Staat Kalifornien. California ist ein Ort der Zusammenkunft, denn hier stoßen viele Nationalitäten und Herkünfte aufeinander.

Skyscraper in Los Angeles, der zweitgrößten Stadt der USA

Skyscraper in Los Angeles, der zweitgrößten Stadt der USA

So sind beispielsweise 25% der Kalifornier mexikanischer Abstammung, 12,3% Asiaten sowie 6,2% Afro-Amerikaner. Mit 10% sind ist die Einwohner mit deutscher Herkunft die größte Gruppe der weißen Einwohner. Gefolgt werden sie von Irisch- (7,8%), Englisch- (7,1%) und Italienischabstämmigen (4,3%). Amtssprache ist Englisch, 25,8% der Einwohner sprechen jedoch Spanisch als Muttersprache. Die Einwohnerzahl Kaliforniens steigt seit Jahren stetig an (von 200-2010 um 10%), was Kalifornien zu einem großen Problem der Trinkwasserversorgung bringt. Aufgrund der großen Masse an Personen und dem heißen Klima werden die natürlichen Ressourcen besonders schnell aufgebraucht. Daher ist die Wasserversorgung ein wichtiges Thema in der Politik Kaliforniens.

Florida – Ein Platz an der Sonne

Der Golf von Mexiko

Der Golf von Mexiko

Bei dem doch recht regnerischen Frühlingsanfang in Deutschland, kann einem schon einmal das Fernweh überfallen. In Amerika locken viele schöne sonnige Plätze, doch einer hat es sogar zu seinem Namen gemacht. Florida – „The Sunshine State“ heißt es offiziell. Und es ist wahr, in Florida lacht die Sonne wirklich sehr häufig. Im Süden des Staates, in Key West, kommt es von April bis Juni, durchschnittlich zu 11 Sonnenstunden am Tag. Was sich für uns Deutschen wie das Paradies anhört, ist für die Floridianer Wirklichkeit. Auch ich hatte bereits das Vergnügen den Sonnenschein-Staat besuchen zu dürfen. Für mich ging es allerdings an den Golf von Mexiko.

Hier erwarteten mich traumhaft blaues Wasser, super schöne Sonne und entspannte, fröhliche Menschen. Und das, obwohl ich schon im Florida bereits im März besuchte, als Deutschland noch unter einer dicken Schneedecke lag. Ein kleines Highlight für die jüngeren Besucher war in dieser Zeit der alljährliche „Spring Break“. In Panama City treffen sich dann Schüler und Studenten und feiern ihre Frühlingsferien ausgelassen am Strand, auf den Straßen und in den Bars. Es war wirklich eine Erfahrung wert.

Alligatoren

Alligatoren

Ich kann nur jedem einen Urlaubstrip nach Florida empfehlen, durch die Sonne und Ausgelassenheit der Bewohner erhält man hier ein besonderes Urlaubsfeeling. Außerdem hat man die Chance einiges zu sehen und zu erleben. Wie wäre es mit einem Foto mit Mickey Mouse und Donald Duck vor dem berühmten Cinderella Schloss (welches übrigens dem deutschen Schloss Neuschwanstein nachempfunden ist)? Mit einem Ausflug in das berühmteste Disney World in Orlando ist das möglich. Wer sich lieber mit der Flora und Fauna beschäftigt kann im Everglades-Nationalpark die floridianischen Tiere und Pflanzen bestaunen. Eine Reise in diese Gegenden des Staates stehen bei mir auf jeden Fall noch auf meiner ToDo-Liste. Wart Ihr schonmal in Florida? Was hat euch am Besten gefallen? Welche Gegenden empfielt Ihr besonders?