Kategorie-Archiv: Wissenswertes

Gameday-Food – Blogparade!

Hallo und Herzlich Willkommen zu meiner Blogparade!

Es ist bald so weit. Am Sonntag heißt es „Gameday“ – der Tag der Tage für viele Amerikaner. Der Super Bowl steht vor der Tür. Die bereits 49te Auflage des Endspiels um die Meisterschaft wird im „University of Phoenix Stadium“ ausgetragen, welches sich in Glendale, Arizone befindet. In diesem Jahr treten die Seattle Seahawks und die New England Patriots gegeneinander an.

Doch zu einem richtigen Super Bowl gehört nicht nur ein ultimativ, spannendes Spiel sondern auch das Zusammenkommen mit Freunden, Familien und Bekannten. Und natürlich Unmengen an Essen und das ein oder andere Bier. Das wohl bekannteste „Gameday-Essen“ ist seit „How I Met Your Mother“ mit Sicherheit ein riesen Eimer Chicken Wings. Doch es gibt noch so viel mehr. Und das würde ich mit dieser Blogparade gerne herausfinden.

Wie nehme ich teil?

Das Prinzip läuft wie bei so ziemlich jeder anderen Blogparade auch. Schreibt euer liebstes, schrägstes, leckerstes oder gewagtestes Party-Essen auf (denn selbst wer kein Super Bowl schaut, die Rezepte eignen sich mit Sicherheit auch toll für andere Zusammentreffen mit Freunden). Fotos von euren Resultaten sind ebenfalls mehr als willkommen! Ob Ihr ein Appetizer, Dessert oder ein Hauptgericht wählt ist vollkommen euch überlassen. Das einzige Kriterium: Das Essen sollte partytauglich sein. Das bedeutet:

  • leicht vorzubereiten sein
  • auch in größeren Mengen zubereitbar sein
  • im Zweifel auch kalt noch schmecken
  • ohne größere Kleckerei auf einer Party essbar zu sein (es eignet sich Fingerfood, muss aber nicht – überrascht mich!)

Ihr könnt in eurem Beitrag natürlich neben eurem Rezept noch über eure Super Bowl-Erlebnisse berichten, für wen Ihr mitfiebert oder andere Dinge, dich euch zum Thema Super Bowl in den Sinn kommen.
Ihr habt Zeit bis zum 02.03.2015. Danach werde ich eure Beiträge in einem Artikel zusammenfassen und eine hoffentlich leckere Rezeptsammlung erstellen und die dementsprechenden Links auf eure Blogs setzen. Verlinkt doch bitte diesen Beitrag in euren Artikel ( http://usa-life.de/gameday-food-blogparade/ ). Wer keinen Blog hat aber dennoch teilnehmen möchte, darf mir sehr gerne eine Mail schreiben. Ich werde den Artikel dann auf meinem Blog veröffentlichen.

Wenn euer Rezept online ist, kommentiert einfach diesen Beitrag, damit ich auch keinen von euch übersehe! Und schon seid Ihr dabei.

Ich freue mich auf viele leckere Ergebnisse!

Von amerikanischen und deutschen Buchhandlungen

Einkaufen und Shoppen ist in den USA ein großer Spaß, da viele Geschäfte mit unschlagbaren Angeboten locken und selbst namenhafte Marken zu Schnäppchenpreisen erhältlich sind. Geschäfte wie TJ Maxx, Ross oder Burlington Coat Factory sorgen für ein günstiges und dennoch qualitativ hochwertiges Shoppingvergnügen. Doch dies Vergnügen ist nicht bei allen Geschäften so. Im Fall von Buchläden und Buchhandlungen sind meines Empfindens große Unterschiede zu Deutschland erkennbar.

Bigger is better! – Always?

Große Auswahl - K(l)eine Ordnung: Die Suche nach einem Buch in den USA kann Nerven und Zeit kosten

Große Auswahl – K(l)eine Ordnung: Die Suche nach einem Buch in den USA kann Nerven und Zeit kosten

Der offensichtlichste Unterschied zwischen den amerikanischen und deutschen Buchhandlungen liegt in der Größe der Geschäfte. Zwar gibt es auch in Deutschland bereits Großbuchhandlungen, doch in den USA ist natürlich alles „bigger and better“ – Better? Nicht unbedingt. Natürlich ist die Auswahl in den Geschäften enorm. Ob Kochbücher aller Art, Reiseführer rund um den Globus, die neuesten Krimigeschichten oder Fitnesstipps für die Sportler unter den Lesern, hier findet jeder was er sucht. Aber je größer die Auswahl – desto verwirrender die Suche. Zwar ist alles gut beschriftet, aber oft werden genau die Bücher, die man sucht, falsch einsortiert oder fallen in der großen Masse im Regal gar nicht auf. „Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht“ – ist hier wohl das Motto. Nachgefragt bei einem der vielen und wirklich hilfsbereiten, aber selbst ahnungslosen Mitarbeitern geht die Suche dann zu zweit weiter.

„Entspanntes“ Warten an amerikanischen Kassen

Nach einer Zeit fällt einem meistens das richtige Buch oder ein anderes, vergleichbares Buch in die Arme und man kann sich in die Schlange vor der Kasse begeben. Da man ja sowieso noch warten muss, bis man an der Reihe ist, kann man sich nebenbei noch mit „frisch“ aufgebrühtem Kaffee von Starbucks versorgen. Falls das Buch nicht auffindbar ist, kann ich dieses zwar bestellen, das Verfahren ist jedoch kompliziert, nimmt viel Zeit in Anspruch und die Lieferung selbst dauert wieder einige Tage. – Für mich sieht ein angenehmer Einkauf in einer Buchhandlung anders aus.

Familiäre Buchhandlungen – kleine Fläche – Großer Service

Mit Liebe eingerichtet: der Unterschied zu einem amerikanischen Buchladen wird bei dieser deutschen Buchhandlung schnell sichtbar.

In Deutschland gehe ich sehr gerne in kleine, eigenständige Buchläden, wie zum Beispiels Gessler 1862. Hier ist vielleicht die Auswahl der Bücher etwas geringer, aber wie ich finde, nicht unbedingt schlechter. In den Regalen finde ich immer wieder Bücher höchster Qualität und über interessante Themen, so das ich bisher jedes Mal fündig wurde. Wenn ich auf der Suche nach einem speziellen Buch bin, die Buchhandlung dieses aber momentan nicht zum Kauf anbietet, kann ich es einfach und unkompliziert bestellen und meist schon am nächsten Morgen abholen.

Auch die Mitarbeiter sind bestens geschult und wenn ich ein bestimmtes Buch suche oder generelle Fragen habe, helfen diese immer gern weiter und beraten mich umfassend. Außerdem kennen sie sich im Fachbereich der Bücher aus und können passende Vorschläge für jede Altergruppe geben. Und im Falle des Starbucks-Kaffees: Einige Buchhandlungen haben ebenfalls ein Café integriert, in dem leckere Kuchen und frischer Kaffee (in einer Tasse – nicht in einem Pappbecher) serviert werden.

Flohmärkte können in den USA als Alternative dienen

Natürlich muss man dazu sagen, dass es in den USA oft wesentlich anonymer ist und bei der Größe des Landes und der Anordnung der Läden größere Buchgeschäfte oft einfach praktischer und kostengünstiger sind. Für die Deutschen, die schöne, familiäre Buchhandlungen in überschaubarer Größe gewohnt sind, ist das natürlich eine Umstellung. Wer jedoch in den USA ist und von den ganzen „Books a Million“ oder „Barnes and Nobles“ genug hat, dem empfehle ich den Besuch von Flohmärkten und Garage-Sales. Bei diesen kann man mit Hilfe einiger Tipps (übrigens auch in Deutschland) oft einige gute Bücher erstehen.

 

Fotokennzeichnung:
Bild Nr 1 , 2  © pixabay / Gessler1862

Fernweh

Hallo! :)

Ich bin beim Surfen über eine Blogparade vom Blog Ferngeweht gestolpert, die ich auf keinen Fall auslassen konnte. Die Frage war ganz schlicht und einfach:

Was bedeutet Fernweh für dich?

Ja, was bedeutet dass eigentlich für mich? Für mich bedeutet Fernweh glaube ich nicht, dass Bedürfnis raus zu kommen um einfach mal auszuspannen und sich zu erholen (obwohl das natürlich auch immer wieder schön ist). Aber da ich auch wunderbar hier in der Natur oder einfach mal bei einem guten Buch oder auch mal vor dem Fernseher entspannen und runterfahren kann, ist das für mich kein Fernweh.

Ob auf dem Land, im Wald...

Ob auf dem Land, im Wald…

Das Bedürfnis etwas anderes zu sehen und wirklich mal etwas weiter wegzufahren oder zu fliegen ist für mich Neugier auf die Welt. Wie sieht es in anderen Ländern aus? Leben die Menschen dort ähnlich wie wir? Oder haben sie komplett andere Traditionen und kulturelle Ereignisse? Das finde ich absolut spannend und reise deswegen auch total gerne und so oft wie möglich.

Aber kenne ich nun gar kein Fernweh? Naja, wie man es nimmt. Fern-weh.. „Fern“ ist dabei ja die eindeutige Silbe. „Weh“ – von wehtun? Mich zieht etwas so sehr in die Ferne, dass es schon fast schmerzt. Das ist meine Übersetzung von Fernweh. Da ich aber ja in meiner Heimat sehr glücklich bin, würde ich nicht behaupten, dass ein anderer Ort mich so sehr anziehen kann, dass es schmerzt. Die Neugierde ist da und möchte auch gestillt werden, aber „innere Schmerzen“ hab ich nicht.

...oder in der Stadt - die Menschen um dich herum machen deine Reise aus! :)

…oder in der Stadt – die Menschen um dich herum machen deine Reise aus! :)

Zumindest nicht wegen Orten in der Ferne. Bei Menschen in der Ferne sieht das ganz anders aus. Personen, die ich auf meinen Reisen und Aufenthalten in fremden Ländern, Städten und Kontinenten kennen gelernt habe, haben nicht nur meine Reisezeit, sondern auch meinen kompletten Alltag bereichert. Am liebsten hätte ich alle mit in den Koffer gepackt und wäre mit ihnen heim gefahren. Aber das geht ja leider nicht. Ich vermisse sie in der Ferne – manchmal auch so sehr, dass es schmerzt.

Daher ist mein Fernweh nicht an Orte, sondern an Menschen gebunden und lässt sich stillen, wenn ich sie wieder sehe, egal ob nun hier oder dort. Und ganz getreu dem Spruch:

 Home is where your heart ist!

habe ich wohl eher Heimweh zu allen meinen Freunden und meiner Familie in der ganzen Welt!

Blogparade: Was ist ein „perfekter“ Urlaub?

Diese Frage beschäftigt wohl einige Menschen jedes Jahr. Auf Anregung von Max Adler’s Blog „Strandgazette“ nun auch ich mich. Er fragt in seiner Blogparade welche Art von Urlaub, ob luxuriöse Pauschalreise oder individuelles Urlaubsabenteuer, wir bevorzugen. Da es in diesem Blog um Themen rund um die USA geht, werde ich mich auf die Reiseplanung rund um die USA konzentrieren.

Pauschalreisen sind zum Entspannen bestens geeignet

Pauschalreisen sind zum Entspannen bestens geeignet

Ich denke, dass beide Urlaubsreisen ihre Vor- aber natürlich auch Nachteile haben. Ein Pauschalurlaub ist immer sehr gut geeignet um auszuspannen, sich einfach einmal fallen zu lassen und den ganzen Stress der Arbeit und des Alltags zu vergessen. Nachteilig ist jedoch, dass man in der Regel an einen Ort gebunden ist und sich höchstens durch, von der Reiseagentur organisierte, Veranstaltungen im jeweiligen Land bewegt und Sehenswürdigkeiten und Kultur kennen lernt.

Bei einem individuell geplanten Urlaub, ob mit dem Auto oder Wohnwagen quer durchs Land oder einfach eine selbst geplante Rundreise mit verschiedenen Zielen in den USA, liegt der große Vorteil darin, dass man viel vom Land sieht. Da man selbst auf der Straße unterwegs ist und man nicht mit Vollpension verpflegt wird und sich selber versorgen muss, kommt man schnell mit Einheimischen in Kontakt. Genau durch diese Beziehungen besteht die Chance das jeweilige Ziel von einem ganz anderen Standpunkt zu sehen und die Kultur zu erleben. Dies ist eine ganz besondere Erfahrung, wodurch besondere Erinnerungen gesammelt werden können. Nachteilig ist natürlich, dass vieles selber geplant und organisiert werden muss und es auch während des Trips noch zu Stress kommen kann.

Die Golden Gate Bridge in San Francisco

Die Golden Gate Bridge in San Francisco

Die USA ist ein wunderschönes Land, welches vielfältig ist und eine Menge Kulturen und Menschen miteinander vereint. Berühmt sind die Vereinten Staaten für die großflächige, atemberaumende Natur, und Ihre abwechslungsreiche Artenvielfalt. Daher denke ich, dass die USA ein Land sind, in dem sich eine individuelle Reise, wie beispielsweise ein Road Trip, unbedingt lohnt.  Die USA bietet vielfältige Ziele für jeden Geschmack. Sonnige Strände und große Metropolen an der Westküste, Naturschauspiele und Nationalparks überall im Land oder geschichtliche Schauplätze an der Ostküste.

Um dennoch eine ruhige Reise zu verleben und neben den vielen Zielen auch etwas Entspannung zu erleben, ist die Planung das A und O. Schon lang vorher sollten Reiseführer gewälzt werden (Tipp: Lonely Planet bietet tolle Tipps und Tricks, abseits vom Tourismus – gar nicht so teuer bei Amazon), Stadtkarten studiert und sich über Nächtigungsmöglichkeiten informiert werden. Hilfreich sind dabei auch Erfahrungsberichte von anderen Reisenden, diese findet man im Internet in Hülle und Fülle. So kann der Stress minimiert und die Reise genossen werden. Autos oder Campingwagen mieten muss übrigens gar nicht so teuer sein. Auf vielen Internetportalen finden sich tolle Angebote für Camper und Mietwagen.

Road Trip durch die USA

Road Trip durch die USA

Leider muss ich gestehen, dass ich bisher noch keinen Road Trip durch die USA machen konnte. Da ich jedoch nicht in Hotels sondern bei Freunden übernachtet habe, hatte ich auch die Gelegenheit die amerikanische Kultur von ganz nah zu erleben. Dennoch ist es ein großer Wunsch von mir, einen solchen Trip, zum Beispiel ein Stück der Route 66 entlang zu fahren, zu machen. Natürlich kann ich auch Pauschalurlauben etwas abgewinnen (wer lässt sich nicht gern rund um die Uhr verwöhnen?), doch ich denke das werde ich machen, wenn längere Wanderungen aufgrund des Alters schwerer werden und stundenlanges Fahren im engen Auto zur Tortur wird. Solange bin ich jederzeit für einen selbstgeplanten Trip durch die endlosen Weiten der USA zu haben.

Wart Ihr schon einmal in den USA? Als Pauschaltourist? Selbst organisiert? Oder vielleicht sogar einem anderen Grund, wie Arbeit, Studium, Au Pair?

Nothing for UnGood

Heute möchte ich euch ein unterhaltsames, leicht zu lesendes Buch vorstellen, welches die deutschen sowie amerikanischen Pauschalisierungen und Vorurteile gegenüber behandelt.
Nothing for UnGood: Deutsche Seltsamkeiten aus amerikanischer Perspektive von John Madison.

Der Autor

Der Autor, John Madison, hat im Laufe des Lebens die deutschen Eigenheiten am eigenen Leib erfahren dürfen. Geboren und aufgewachsen ist er in Oklahoma City, USA. Auf dem College lernte er die deutsche Sprache und entschied sich seinerseits für ein Auslandspraktikum in Hamburg, dem ein Study-Abroad-Aufenthalt an der Münchener Uni folgte. Nachdem er das deutsche Studentenleben erfolgreich getestet und abgeschlossen hatte, nahm er eine Stelle in Reutlingen und Salzgitter an. Über das Internet lernte Madison seine deutsche Frau Bettina kennen, die in Oldenburg aufwuchs. Zunächst führten die beiden eine Wochenendbeziehung, nachdem Madison seinen Job in Deutschland gekündigt hatte, um verfrüht in der Ruhestand zu gehen, eine Fernbeziehung, Nach sieben Monaten Frühruhestand hatte John Madison kein Geld mehr und ging nach Texas um dort zu arbeiten. Bettina folgte, die beiden heirateten 2009 und leben nun zusammen in Austin, Texas.

Eigenheiten für die Einen, Normalität für die Anderen

In dem Buch Nothing for UnGood stellt Madison eine Reihe von Eigenheiten auf, die ihm während seines Aufenthalts in Deutschland aufgefallen sind. Dieses macht er mit einer einzigartigen, humorvollen Beschreibung, die die deutschen Sitten auf den Arm nimmt.

Behandelt werden in dem Buch ganz unterschiedliche Aspekte des Lebens in Deutschland, wie die Sprache und Kultur, das Essen, wie Amerikaner sich in Deutschland verhalten und persönliche Notizen zum Leben von John Madison in Deutschland. Dabei geht Madison herrlich unbeschwert an die Lage an und stellt Fragen, über die man sich vorher noch gar keine Gedanken gemacht hat. Wieso zum Beispiel stehen die Ampeln in Deutschland auf der Straßenseite auf der man fährt, anstatt wie in Amerika auf der anderen? Und wieso gibt es hunderte von unterschiedlichen Zubereitungsarten von Kartoffeln, aber es werden fast ausschließlich Paprika-Chips verzehrt?

Nettes und witziges Buch über Vorurteile beiderseits.

Mit Humor und Witz geht Madison außerdem auf die Art ein, wie Deutsche ihre Kinder erziehen, ihre Karriere planen oder eine Party feiern. Natürlich steckt in dem fast 200-Seiten-langen Buch eine Reihe von Verallgemeinerungen, was mich persönlich jedoch nicht gestört hat. Auch muss man bedenken, dass Madison ausschließlich aus seiner Sicht schreibt, und daher natürlich ein Vorurteil nach dem nächsten in dem Buch abgeklappert und daher von Klischees  beherrscht wird. Aber in vielen Vorurteilen und Verallgemeinerungen steckt nunmal oft ein Fünkchen Wahrheit (damit meine ich nicht, dass jede Aussage absolut stimmt.. aber eine gewisse Richtung ist oft vorhanden), über welches wir schmunzeln können. Von mir eine absolute Kaufempfehlung, für jeden, der schon einmal in Amerika war und nie verstanden hat, warum die Deutschen in Amerika teilweise als „eigensinniges Völkchen“ verschmäht werden. Nicht zu empfehlen für Leute, die Pauschalisierungen und Vorurteile über beide Völker satt sind. Hier sollte auf anspruchsvollere Unterhaltung zurückgegriffen werden.

Viel Spaß beim Schmökern!

Riskieren und Gewinnen! – Blogparade

Heute möchte ich erneut an einer Blogparade vom Blog: riskiereundgewinne.de teilnehmen. Diesmaliges Thema: Riskiere und Gewinne – das ist mein Motto. Viel Spaß bei meinem Beitrag.

Bei dem Thema fällt mir spontan ein Zitat von Berthold Brecht ein.

„Wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren.“

Ich finde mit diesem Zitat hat Brecht den Nagel auf den Kopf getroffen. Was wäre das Leben schon ohne jegliches Risiko? Können wir uns unseren Lebenstraum überhaupt ohne das Eingehen von einem gewissen Risiko erfüllen? Ich finde nicht. Wenn wir uns immer mit dem Erstbesten zufrieden geben, wissen wir ja gar nicht, was sonst noch auf uns warten. Wer einen Traum hat, sollte den Mut haben und auch für ihn kämpfen.

Sicherheit = Glück?

Dies war allerdings nicht immer meine Ansicht. Aufgewachsen in einem kleinen Dorf, in dem Jeder Jeden kennt war mir meine Zukunft imemr klar: Ein Job und Familie hier, in der Nähe aller meiner Freude, Verwandten und Bekannten. So hatte ich die absolute Sicherheit garantiert. An meiner Zukunft gab es für mich nie einen Grund zu zweifeln. Dann traf ich meinen Freund, was die Situation völlig verändert hat. Er brachte das Unbekannte, die Ungewissheit, aber auch Abenteuer und vor allem viel viel Glück in mein Leben. Durch ihn habe ich das erste Mal gemerkt: Da ist ja noch viel mehr in der Welt. Für mich ist klar: ich gehe mit ihm, ab in die weite Welt. Ob USA, Deutschland oder sonst wo, das werden wir sehen. Fest steht: mein bombensicherer Zukunftsplan hatte sich mit dem Entschluss in Luft aufgelöst.

Vielleicht klappt es nicht, aber was ist wenn doch?

Als ich meine Freunde und Verwandte mit der Nachricht überraschte, dass ich zu meinem Freund ziehen und daher Deutschland eventuell verlassen werde, waren diese erst einmal geschockt. Von allen Seiten hörte ich: Das ist ja verrückt, was machst du, wenn es alles nicht so verläuft, wie du es planst, oder wie du es dir wünschst? Hast du keine Angst? Was ist, wenn du in Amerika keinen Anschluss findest?

Natürlich verstehe ich die Ängste meiner Bekannten. Das ist ja auch selbstverständlich. Auch mir gingen nach meinem Entschluss einige Gedanken durch den Kopf. Aber schon nach kurzer Zeit merkte ich: die sind völlig unbegründet. Klar ist eine Auswanderung ein großer Schritt und eben auch ein großes Risiko. Aber meiner Meinung nach kann ich nur gewinnen, beruflich wie privat. Nach meinem Studium stehe ich auch im vermeintlich sicheren Deutschland vor der Jobsuche, was in den meisten Ländern nicht ohne Probleme verläuft. Selbst wenn die Auswanderung nicht klappen sollte (wovon ich jedoch nicht ausgehe), sehen die meisten Unternehmen die im Ausland verbrachte Zeit auf dem Lebenslauf  als Bereicherung an. Auch privat wird das Leben in einem anderen Land bestimmt eine Bereicherung im Leben. Neue Freunde, andere Kulturen, ein Abendteuer, welches ist garantiert niemals bereuen werde. Einige meiner Freunde hatten (und haben) außerdem noch Bedenken, dass ich vielleicht zu überstürzt handeln würde. Was wäre, wenn die Beziehung den großen Sprung von Fernbeziehung zu einer gemeinsamen Wohnung nicht verkraften würde? Auch hier fällt mir ein spontanes Zitat ein, welches ich zu dieser Blogparade sehr passend finde.

„It is a risk to love.
What if it doesn’t work out?
Ah, but what if it does?“
Peter Mc Williams

Dieses Zitat zeigt wie ich finde die Bedeutung vom Risiko in der Liebe besonders schön. Liebe ohne Risiko ist nicht möglich. Es kann immer etwas schief gehen oder etwas passieren. Doch ist nur die Angst vor dem Risiko es wert, den möglichen Hauptgewinn nicht zu beachten? Ich finde nicht! Ein bisschen Vernunft ist natürlich nie verkehrt, doch grade beim Thema der Liebe sollte man af sein Herz und nicht auf den Verstand hören. Wenn wir mit der getroffenen Entscheidung glücklich sind, steigt unser Selbstbewusstsein. Und dadurch verstummen zumeist auch die „bösen Stimmen“, die die Entscheidungen und das damit verbundene Risiko anzweifeln. Wer etwas gewinnen und rundum glücklich sein will, muss etwas riskieren – ob in der Liebe, im Beruf, nah oder fern.

Ich kann es jedenfalls kaum erwarten das Risiko einzugehen und meinem Freund in die USA (oder sonst-wo-hin) zu folgen! Riskiert etwas – und gewinnt die Welt! :)

 

Blogparade: Nachhaltigkeit auf Reisen

Heute möchte ich mich an der Blogparade von dem Blog „mee(h)r erleben“ teilnehmen. Dabei geht es um die persönliche Einstellung zum Thema „Nachhaltigkeit auf Reisen“. Die Blogparade von mee(h)r erleben findet Ihr hier.

Nachhaltiges Reisen – was ist das?

Zunächst einmal, was ist eigentlich nachhaltiges Reisen? Nachhaltigkeit bedeutet, dass nur so viele Rohstoffe verbraucht werden, wie auch nachwachsen. Wer also einen Baum fällt, muss auch einen Neuen pflanzen. Beim Reisen fällen wir manchmal so einige Bäume, ohne diese „zu ersetzen“. Allein durch Flugzeuge, Autos oder sonstige Verkehrsmittel und das dadurch freigesetzte CO₂ leidet unsere Umwelt. Doch kann man überhaupt nachhaltig Reisen?

DSC03698Bevor ich in die USA geflogen bin, habe ich mir tatsächlich Gedanken um die Umwelt gemacht, was aber auch wohl mit meinem Schwerpunkt des Studiums (Ökologie und Nachhaltigkeit) zu tun hat. Mir wurde viel bewusster, wie viele Flugzeuge eigentlich täglich rund um die Welt über unsere Köpfe hinwegfliegen. Zwar wird stetig an der Verringerung des Ausstoßes der Flugzeuge gearbeitet, doch es kommen auch immer mehr Flugzeuge hinzu. Diese Menge an CO₂, die täglich ausgestoßen wird, ist nur schwer wieder aufzufangen. Schwer, doch nicht unmöglich.

Was kann ich tun?

Wer eine Reise in die USA plant, kommt um den CO₂-Ausstoß durch das Flugzeug nur schwer herum. Allerdings gibt es immer öfter Anbieter von Ausgleichzahlungen, bei denen ein sogenannter „Ablassbrief“ erworben werden kann. Die Höhe Preise errechnet sich aus den Flugmeilen und dem damit verbundenen CO₂-Ausstoß. Das gezahlte Geld wird wiederrum in verschiedene Umwelt-Projekte investiert. Ein Anbieter dieser Ausgleichszahlungen ist beispielsweise Atmosfair.de. Ich finde diese Projekte sind eine tolle Idee, grade für Personen, die gern die Umwelt schützen möchten, aber zum Beispiel durch den Beruf gezwungen sind, längere Flugreisen auf sich zu nehmen.

Wer auf Öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen kann, sollte dies tun, denn sie sind ebenfalls eine gute Sache und helfen der Umwelt. Doch in den USA ist das Streckennetz oft nur mäßig ausgebaut und daher viele Urlauber auf einen Mietwagen angewiesen. Auch Bio-Sprit wie E10 oder ähnliches konnte sich noch nicht in den USA durchsetzen. Daher denke ich, dass Reisen in die USA (und auch andere weiter entfernte Länder) nur mäßig nachhaltig gestaltet werden können. Wer wirklich ein striktes nachhaltiges Leben mit einer sehr geringen CO₂-Bilanz führt, sollte daher auf das Fliegen verzichten und Busse und Züge vorziehen.

Nachhaltigkeit geht uns Alle was an!

Dennoch kann jeder, egal in welchem Land er Urlaub macht, darauf achten, dass die Umwelt bewahrt und geschützt wird. Die Natur, in denen die Ferienlandschaften erbaut wurden, sollte mit höchster Achtung behandelt werden. Wenn sich jeder daran hält und seinen eigenen Müll nicht in der Umwelt entsorgt, hilft man, dass die Ferienparadiese länger ihre Schönheit behalten und auch noch Generationen nach uns die gleichen Naturwunderwerke in der selben Pracht betrachten können.

Nachhaltigkeit und Reisen ist daher, wie ich finde ein kompliziertes Thema, aber auch eine Herausforderung. Nicht nur an die Fluggesellschaften und die Tourismusbranche, sondern auch an jeden einzelnen Urlauber. Wenn alle an einem Strang ziehen, kann der Bereich Tourismus und der Bereich Nachhaltigkeit immer enger zusammenrücken.

Deutsche Ordentlichkeit

Was Amerikaner über die Deutschen denken (Teil 2)

Wenn man einem Amerikaner fragt, was er von den Lebensgewohnheiten der Deutschen weiß, werden die ersten drei Antworten vermutlich Bier, Wurst und die übermäßige Pünktlichkeit sein. Ein Vorurteil, welches sich in vielen Ländern der Welt über die Deutschen erfolgreich durchgesetzt hat. Aber ist es wirklich ein nur ein Vorurteil oder findet sich an dem Ordnungswahn der Deutschen auch etwas Wahres?

Das der Großteil der Deutschen auf Pünktlichkeit bedacht sind, stimmt vermutlich. Auch ich lege großen Wert darauf, pünktlich zu verabredeten Orten und Treffen zu erscheinen, weil ich es selber als nervig empfinde, wenn man noch ewig auf die Gäste warten zu müssen. Und auch andere „Verhaltensregeln“ lernen die meisten Kinder hier schon von klein auf, so dass es für sie im Erwachsenenalter ebenfalls ein ungeschriebenes Gesetz ist, pünktlich zu erscheinen, Menschen zu siezen oder sich den Anlässen gemäß zu kleiden. Auch für rote Ampeln haben Deutsche eine große Vorliebe und warten natürlich auch mitten in der Nacht und obwohl weit und breit kein Auto zu sehen ist, bis die offizielle Erlaubnis gegeben wird, zu Fuß die Straße zu überqueren.

Amerikaner haben in den meisten Dingen hierbei oft andere Ansichten. Es ist also keine Seltenheit, dass der Gast erst eine Stunde später eintrifft, als man sich verabredet hat oder auch im Schlafanzug der Wocheneinkauf erledigt werden kann. Was aufgrund der deutschen Ordentlichkeit als unmöglich angesehen wird, ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Alltag. Hier zeigt sich eindeutig die Liebe der US-Amerikaner zur Bequemlichkeit. Hier darf schon einmal auf Kosten der Ästhetik zu Jogginganzug oder Schlafsachen gegriffen werden, wenn einem danach ist.
Und auch Ampeln nehmen Amerikaner nicht so ernst wie wir Deutsche. Bei meinem Aufenthalt in New York konnte ich daher einige Beobachtungen machen. So waren fast alle an einer roten Ampel zurückbleibenden Personen deutschsprechend. Die New Yorker zogen es vor über rote Ampeln und in Seelenruhe vor den fahrenden Autos herzugehen.

An dem Vorurteil über die deutsche Ordentlichkeit ist also wohl etwas dran. Also merkt euch bei eurem nächsten Urlaub in Amerika: Macht euch nicht so ein Stress, wenn ihr zu einer bestimmten Zeit irgendwo eingeladen seid. Wärt ihr pünktlich, wäre der Gastgeber vermutlich noch nicht einmal fertig mit den Vorbereitungen. Geht alles etwas gelassener an und lasst die deutsche Ordentlichkeit und Pünktlichkeit mal ruhen und macht Urlaub von den ganzen ungeschriebenen Gesetzen Deutschlands.

Tücken beim Einkaufen: Sales Taxes

In den USA verstecken sich ab und an kleine Tücken, die den Deutschen ungewohnt und suspekt vorkommen. Eine der ersten, die ich bei meinem Besuchen in den Vereinigten Staaten erleben durfte, waren die sogenannten Sales Taxes.

Da ich aufgrund von den Auslandsgebühren der Kreditkarte sehr viel mit Bargeld bezahlt habe (in Amerika übrigens eine Seltenheit, sogar der Kaffee für $ 1,10 wird von der Credit- oder Debit-Card bezahlt), hatte ich mir das Geld bereits passend herausgesucht. Anstatt der ausgeschriebenen $ 15,00 sollte ich auf Einmal knapp $ 16,00 zahlen, was bei mir ein panisches Kramen im Kleingeldfach auslöste. Nach dem Einkauf klärte man mich auf, dass die Taxes, also die Steuern, erst im Nachhinein addiert werden und nicht mit im ausgeschriebenen Preis enthalten sind.

Welches Prinzip steckt hinter den Sales Taxes?

Sales Taxes: Kleine Tücke im Alltag

Sales Taxes: Kleine Tücke im Alltag

Aber wieso ist das so? Wieso wird die Mehrwertsteuer erst im Nachhinein addiert? Dies liegt daran, dass die Taxes nicht im gesamten Land, sondern in den einzelnen Staaten bestimmt werden. So kann es also auch sein, dass das selbe Wasser in Florida einen anderen Preis hat als in Utah oder Texas. Des Weiteren können auch die einzelnen Countys die Steuer erhöhen, um von dem überschüssigen Geld beispielsweise Gefängnisse oder Schulen auszubauen. Die in den Countys gelegenen Städte können weiterhin noch eine Mehrwertsteuer berechnen, so dass der Prozentsatz relativ hoch liegen kann. Dies wirkt sich natürlich auf den Preis aus, auch wenn dieses auf dem Preisschild nicht zu erkennen ist. Um die Steuer vorher berechnen zu können, gibt es Listen im Internet, die die momentanen Sätze anzeigen. Diese findet ihr zum Beispiel auf thestc.com.

Trotz all dieser versteckten Versteuerung ist in den USA eine Mehrwertsteuer in den Höhe von 19% seltenst bis nie zu finden, da sich ein Wettbewerb um die Taxes bildet. Grade bei großen und teureren Anschaffungen lohnt sich eventuell die Fahrt in die nächstgelegene Stadt, wenn diese Stadt weniger Taxes berechnet. Durch diese Wettkämpe der einzelnen Städte, Countys und Staaten bleibt die Mehrwertsteuer in der Regel weit unter deutscher Gewohnheit. Obwohl das ständige Addieren etwas lästig werden kann, kann es aber auch ein Vorteil sein, denn das Kopfrechnen wird ständig geschult und nach einer Weile hat man zumindest eine grobe Vorstellung, wie viel gezahlt werden muss. Wie findet ihr das System mit den Sales Taxes?

 

Heimatgefühl in der Ferne – Aldi in den USA

Ihr seid gerade in Amerika? Oder plant einen längeren Aufenthalt dort? Dann habe ich einen guten Tipp für euch, falls das Heimweh einmal kommt. Auch in Amerika gibt’s die altbewährten Läden von Aldi. Und sie ähneln den deutschen Geschäften wie ein Ei dem anderen. Immer mehr der deutschen Geschäfte finden Fuß in den Vereinigten Staaten.

Ganze 1.300 Filialen finden sich bereits in 32 Staaten der USA. 650 weitere Läden sind für die nächsten 5 Jahre geplant. Natürlich sind die angebotenen Produkte etwas anders und auf den amerikanischen Geschmack abgestimmt. Aber wenn man etwas sucht, finden sich immer wieder typisch deutsche Produkte, wie zum Beispiel Spekulatius, Spätzle oder, zur Weihnachtszeit, Christstollen. So kann auch in weiter Ferne Heimatgefühl aufkommen. Zunächst dachte ich, dass Aldi dort bestimmt sehr teuer sein würde, weil es ja ein deutsches Geschäft ist und die Lebensmittelpreise in den USA ja allgemeim sehr hoch sind. Aber ganz im Gegenteil, einige Produkte, wie zum Beispiel Wasser, sind wesentlich günstiger als in anderen Geschäften, wie Publix, Kroger oder Target. Sehr zu empfehlen sind auch die Kuchen in der Kühltruhe, da diese mehr dem deutschen Markt entsprechen und im Gegensatz zu amerikanischen Kuchen und Torten nicht mit Unmengen an Zucker oder Stevia gesüßt worden sind.

Ordnung und Umweltschutz: Aldi setzt sich auch in den USA ein
Einkaufswagen mit Pfandmünzen

Noch etwas Bekanntes beim US Aldi sind die Einkaufswagen. Auf den Parkplätzen vieler anderer Läden in Amerika stehen die Wagen kreuz und quer auf dem Parkplatz verteilt. Nicht so beim Aldi, weil hier die Einkaufswagen wie in Deutschland nur durch eine „Pfandmünze“ rausgegeben werden. Ein Quarter (25 Cent) muss wie gewohnt in den Wagen gesteckt werden, damit dieser genutzt werden kann. Am Ende gibt der Wagen ihn wieder aus, wenn er ordnungsgemäß weggestellt wurde. Aldi ist damit die einzige Einkaufskette in den USA, die dieses Verfahren anwendet. Auch sehr positiv zu bemerken, ist die Einstellung vom Aldi, dass eigene Tüten oder Körbe mitgebracht werden müssen, um die Einkäufe zu transportieren. Natürlich können auch vor Ort Taschen gekauft werden. Bei Kroger, Publix und Co. werden die ganzen Einkäufe ungefragt in dünne Plastiktüten verpackt, die zu Haus nur weggeschmissen werden. Außerdem werden hier frische Produkte, wie Obst und Gemüse und schwere Einkäufe immer einzeln verpackt, damit nichts zerdrückt wird. Tüten könnten gespart werden, wenn die schweren Sachen unten und die frischen, leicht zerdrückbaren Produkte obenauf gepackt werden. Durch die Nutzung mitgebrachter Tüten und Körbe leistet Aldi einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz, an dem sich die amerikanischen Läden hoffentlich bald ein Beispiel nehmen.

 

Fotokennzeichnung:
Bild Nr 1   © pixabay